Konzept

 

 neuROpäd 21 ®

 

Konzept des Integrationskindergarten/ Krippe Gänseblümchen

Haus für Kinder

Für alle, die mehr über Gänseblümchen wissen wollen. Insbesondere die Ausführungen von Prof. Gerald Hüther (gelb hervorgehoben) zeigen sehr deutlich, worum es bei Gänseblümchen geht. Das Kapitel "Das Leitbild" ist bewusst sehr wissenschaftlich gehalten. Auch die Bibliographie am Schluss haben wir sehr detailliert und vielfältig gehalten. Alle anderen Teile des Konzeptes sind etwas leichter "verdaulich", in der Menge aber eher eine XXL- Portion. Unter "Häufige Fragen von Eltern" wird es dann noch mal besonders interessant für Leser aus der Elternschaft. Diesen Punkt können Sie auch unter dem link FAQs gesondert anklicken!

 

Stand: 01.01.2010

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Inhaltsverzeichnis:

 

I. Grundsätze

 

1.0 Vorwort

1.1 Die Einrichtung

1.2. Das Leitbild

1.3. Die gesetzlichen Aufträge

1.4. Die Zielgruppen

1.5. Die Ziele  

1.6. Das Bayerische Kinderbildungs- und Betreuungsgesetz bei Gänseblümchen auf dem Prüfstand  

II. Die Ausstattung

2.1. Personelle Besetzung und Betreuungszeiten  

2.2. Beschreibung: ein ganz normaler Arbeitstag

2.3. Räumlichkeiten, Lage und Sachmittel

 

III. Leistungsangebot und Umsetzung

3.1. Allgemeine Grundlagen

3.2. Pädagogische Grundlagen

3.3. Aufgaben der Mitarbeiterinnen

 

IV. Qualitätssichernde Maßnahmen

 

V.   Häufige Fragen von Eltern

 

VI.  Bibliographie

 

I. Grundsätze

1.0    Vorwort

Warum eigentlich "Gänseblümchen"?

Das Gänseblümchen ist unscheinbar und anspruchslos, wächst fast überall und erfreut den Betrachter mit seinem einfachen Liebreiz. Kinder mögen es. In einem kleinem Väschen belebt es den Tisch. Im Jahreslauf gehört es zu den ersten und den letzten. Obschon klein ist es stark, ausdauernd und lebenstüchtig. Das kleinste Stück Wiese reicht ihm zum Wachsen. Es will etwas von der Welt wissen. Immer und immer wieder.

Mit dem Gänseblümchen verbinden wir weiterhin die Vorstellung von klar, einfach und gut. Aus Wenig etwas Bedeutsames machen! Es hat für uns mit achten und beachten zu tun; mit Bodenständigkeit und ausdauernder Kraft. Es steht bildhaft für eine Qualität, die wir mit den Kindern leben.  

Warum heißt das Konzept neuROpäd 21® ?

Hört sich fast medizinisch an, ist es aber natürlich nicht! Wir haben unsere Pädagogik in ein Wortspiel für Erwachsene gepackt! Der Name unseres Konzeptes neuROpäd 21® drückt das besondere unseres pädagogischen Handelns aus. Er steht seit 2002, sprich Beginn des 21. Jahrhunderts, für einen neuen pädagogischen Ansatz im Rosenheimer Landkreis und Umgebung. Gleichzeitig verweist der Titel des Konzepts auf  unsere einzigartige pädagogische Arbeit. Unsere Basis sind die neuropädagogischen und entwicklungspsychologischen Forschungen des 21. Jahrhunderts. 

Professor Gerald Hüther ist einer der renommiertesten deutschen und internationalen Neurobiologen. Unser Konzept neuropäd 21â basiert auf den neuesten Ergebnissen der Forschungen zur Entwicklung des kindlichen Gehirns. Diese Erkenntnisse werden heute unter dem Begriff Neuropädagogik gesammelt. Die Grundlage unseres Konzeptes neuropäd 21â fasst Professor Hüther allgemein verständlich wie folgt zusammen:

Die kurzen Ausführungen von Professor Hüther untermauern wissenschaftlich die Gegebenheiten bei Gänseblümchen.

Warum "Integrationskindergarten"?

  1. Unsere Pädagogik und das Mitarbeiterteam sind speziell auf die Bedürfnisse von behinderten und von Behinderung bedrohten Kindern abgestimmt. Das ist ein Aspekt von Integration. Die sprachliche Integration und Förderung von Kindern mit Migrationhintergrund ist eine weitere besondere Aufgabenstellung unserer Einrichtung. 
  2. Die spezielle Ausrichtung auf eine breite Altersmischung, mit geschützten vielseitigen Betreuungs- und Lernbereichen, für Kinder im Alter von einigen Monaten bis hin zum Vorschulkind, ist der zweite Aspekt von Integration, den wir leben. 
  3. In unserem Fachteam findet sich auch die "männliche Qualität " des Lebens und Lernens wieder. Die Integration von authentisch- männlichen fachlichem Verhalten in einem typischen Frauenarbeitsfeld ist ein wichtiger Faktor im Kindergartenbereich. 
  4. Eine vierte Qualität von Integration findet sich in der beruflichen Zusammenstellung unseres Mitarbeiterteams. MitarbeiterInnen aus verschiedenen beruflichen Bereichen sorgen für Vielfalt und Anregung in der Einheit des Teams. 
  5. Erziehungs- und Bildungsansätze, wie von Montessori-, Waldorfkindergärten oder der Ansatz der Naturpädagogik der Waldkindergärten werden in ihren Unterschieden und Gemeinsamkeiten geeint. Bei Gänseblümchen findet die Integration verschiedener Erziehungsansätze unter dem gemeinsamen Dach neuerster neurobiologischer Erkenntnisse zur Entwicklung des kindlichen Gehirns statt. Dieser fünfte Blickwinkel, Integration verschiedener Erziehungs- und Bildungsansätze beendet den Wettstreit der verschiedenen Erziehungsziele untereinander und gibt Eltern die Gewissheit "von Allem das Beste für mein Kind". 
  6. Bei Kindern aus nicht deutschsprachigem Elternhaus (Migration), achten wir besonders auf die sprachliche Integration und Entwicklung. Dabei kooperieren wir mit einer hervorragenden Wasserburger Logopädin, um auch bei diesen Kindern frühzeitig logopädischen Problemen entgegenwirken zu können. Ein sechster Blickwinkel von Integration.

Liebe geht durch den Magen! neuROpäd 21® auch!

Prof. Dr. Hildebrandt von der Universität Marburg, Dr. Zimmermann aus dem Münchner Krankenhaus für Naturheilweisen und viele andere Spezialisten namhafter internationaler Universitäten belegen eindeutig die hohe Wertigkeit der Ernährung des Kindes für geistige Hochleistungen. Dr. Bernhard Rimland aus Kalifornien verglich z:B. in einer Studie 1591 hyperaktive, mit Medikamenten behandelte Kinder mit 191 hyperaktiven Kindern, denen Nahrungsmittelergänzungsmittel verabreicht wurden. Die Behandlung zur Reduktion der Hyperaktivität mit Nahrungsergänzungen erwies sich dabei um 18 mal effektiver. Studien belegen eindeutig, dass die Ernährung als Basiselement der täglichen Lebensenergie entscheidenden Einfluss auf Körper, Geist und Seele hat. Auch das Gehirn muss gefüttert werden. Dr. Peter Schleicher, Immunologe und Ganzheitsmediziner

Wissenschaftlich auf dem neuesten Stand:

Neuropädagogik soll eine Form der Pädagogik bezeichnen, die in ihre Überlegungen für sie relevante Ergebnisse aus der Neurophysiologie, Neurobiologie und Neuropsychologie einbezieht. Die großen Fortschritte in den Neurowissenschaften lassen auf tiefer gehende Einsichten in die Funktionsmechanismen menschlichen Handelns hoffen. So ist es wichtig, einen interdisziplinären Austausch von wissenschaftlich-empirischen Erkenntnissen zwischen der Pädagogik, der Psychologie und der Neuropsychologie anzustreben, um erzieherisches und lehrendes Handeln kontinuierlich zu verbessern.

Neurodidaktik  ist ein Sammelbegriff für verschiedene praxisorientierte Ansätze, die für sich in Anspruch nehmen, didaktische bzw. pädagogische Konzepte unter wesentlicher Berücksichtigung der Erkenntnisse der Neurowissenschaften und insbesondere der neueren Hirnforschung zu entwickeln.

Grundlage der meisten neurodidaktischen Arbeiten ist die (naturwissenschaftlich fundierte) Annahme, dass die materielle Voraussetzung aller psychischen bzw. geistigen Leistungen (also auch des Lernens) nur das Gehirn bzw. das Zentralnervensystem ist. Weiter geht sie (in Frontstellung zur traditionellen Didaktik und pädagogischen Lehr-Lern-Forschung) davon aus, dass es einer umfassenden Kenntnis über die im Gehirn ablaufenden materiellen Prozesse bedürfe, um Lernumgebungen effizient und effektiv gestalten zu können.

Hierauf aufbauend sind manche Neurowissenschaftler (z. B. Spitzer, Hüther), aber auch Pädagogen (z. B. Friedrich 2005, Herrmann 2006) der Ansicht, dass die heute zur Verfügung stehenden Kenntnisse über neuronale Hirnprozesse bereits ausreichende Hinweise zur Entwicklung solcher neuer effizienterer didaktischer Methoden liefern und haben entsprechende Empfehlungen und Konzepte vorgeschlagen.

Weitgehend unbestritten ist, dass die Neurowissenschaften interessante Einsichten in basale Lernvorgänge auf neuronaler Ebene liefert. Fragwürdig ist jedoch die weitergehende These, dass diese Einsichten für die Gestaltung von schulischen Lernumgebungen von praktischer Relevanz seien. Diese Kritik wird sowohl von Pädagogen und Psychologen (z. B. Becker 2006, Bopp 2006, Paulus 2003, Stern in DIE ZEIT vom 1. Juli 2004 Nr.28 vorgetragen, aber auch von namhaften Hirnforschern wie Gerhart Roth (vgl. Becker/Roth 2004; siehe auch den detaillierten und ernüchternden Forschungsbericht des Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF, 2005) .

Zusammenarbeit von Neurowissenschaft und Pädaggogik?

Die neurowissenschaftliche Herausforderung der Pädagogik. Nicole Becker hat ihre Dissertation zu diesem Titel geschrieben, ein Standardwerk zur Frage der Bedeutung der Neurowissenschaften für die Pädagogik geworden ist. Ihr Fazit: Es ist derzeit offen, ob sich in naher Zukunft hierzulande so etwas wie eine interdisziplinäre Forschung zwischen der Erziehungswissenschaft und den Neurowissenschaften etablieren wird. Eine erste Voraussetzung dafür wäre die gegenseitige Zurkenntnisnahme des jeweiligen Forschungsstandes. In dieser Hinsicht zeigt sich nach Becker`s Meinung die Erziehungswissenschaft bislang weitaus ambitionierter als die Hirnforschung. Anwendungsgebiete ergeben sich hier vor allem bei der Untersuchung verschiedener kognitiver Störungen bzw. Defizite wie beispielsweise Dyslexie oder Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störungen (ADHS). Die weiter unten aufgeführten Leitsätze von Professor Gerald Hüther zeigen unserer Meinung nach sehr wohl eine Annäherung der Neurowissenschaften hin zur Pädagogik weit über ADHS hinaus.

So ist es wichtig, einen interdisziplinären Austausch von wissenschaftlich-empirischen Erkenntnissen zwischen der Pädagogik, der Psychologie und der Neuropsychologie anzustreben, um erzieherisches und lehrendes Handeln kontinuierlich zu verbessern.

Ein besonderes Konzept braucht eine passende Einrichtungsstruktur!

Wir bieten eine einzigartige Vielfalt an Lernanreizen. Das schaffen wir durch dezentrale, heterogene und mobile Strukturen. Alles was es bei Gänseblümchen gibt funktioniert nach diesem Prinzip.

Bei Gänseblümchen ist Integration mehr als nur "Behinderung"! 

1.1 Das Leitbild

Im derzeit geführten interdisziplinären Austausch der Pädagogik, der Psychologie und der Neuropsychologie berühren einige Beiträge im besonderem das pädagogische Handeln bei Gänseblümchen:

Vom Mythos der homogenen Lerngruppen: Jedes Kind hat eine ganz individuelle Lernbiographie. Die Aufgabe des Erziehers besteht darin, das Kind auf seinem eigenen "Lernweg" zu begleiten. Das Kind muss die Möglichkeit erhalten, über seine Zeit selbst zu bestimmen, und nicht vom Erwachsenen vorgeschrieben bekommen, wie lange es für etwas braucht. Michael Fitz, Mitarbeiter des ZNL, Transferzentrum für Neurowissenschaften Ulm, Leitung Prof. Manfred Spitzer 

Vom Mythos der homogenen Lerngruppen: Heterogenität ist der Normalfall, selbst in altershomogenen Gruppen. Lernen sollte so strukturiert sein, das jedes Kind nach seinen individuellen Fertigkeiten und Fähigkeiten lernen kann. Julia Höke, ZNL Ulm

Die neuesten Ergebnisse der Kognitionswissenschaften und Neurobiologie belegen, dass Denken und Fühlen, Rationalität und Emotionalität mit den Funktionen des gesamten Organismus in einer einheitlichen Synthese verschmelzen, Manfred Overmann, PH Ludwigsburg.

Kinder lernen anders! Spielend! Gerwald Wallnöfer, Professor für Pädagogik an der Freien Universität Bozen,  weist darauf hin: die Qualität des Lernens und Spielens wird durch die Interaktion mit Erwachsenen bestimmt. Er warnt vor einer Interpretation des Spielens als Lernen im schulischen Sinn, denn damit "Werde dem Spiel das Spielerische ausgetrieben".

Die Einheit von Spielen und Lernen ist die glücklichste Verbindung, die es gibt. Sie wird bei der Geburt eines Kindes geschlossen, sie gedeiht besonders in einem harmonischen Umfeld und stabilisiert sich durch unermüdlichen Forschergeist. Die Spuren ihres Gelingens prägen sich molekularbiologisch nachweisbar im menschlichen Gehirn ein. Gefühlvoll und lustvoll Erforschtes bereichert kreatives Wissen. Computer und Internet sind genau so wenig gefährlich für die Kinder von heute wie es Bücher für die Kinder von gestern waren, auch wenn heute wie damals die Erwachsenen es befürchten. Spielende Kinder machen sich jedwedes Medium zu Nutzen, solange die Einheit von Spielen und Lernen besteht. Bedroht wird diese erfüllende Verbindung allerdings von außen: Lehren scheidet diese glückliche Einheit, macht aus den Partnern Lernen und Spielen die Konkurrenten Ernst und Spaß, deren lähmende Auseinandersetzung dann von denjenigen, die zuerst die Trennung bewirkten, durch Lernspiele kunstreich und künstlich zu schlichten versucht wird. - Dr. Brigitte Sindelar,  LEGO Learning Institute

„ Der zukünftige Erfolg (für den Einzelnen, für Gemeinschaften, für Unternehmen, für Nationen als Ganzes) wird nicht darauf beruhen, wie viel wir wissen, sondern auf unserer Fähigkeit zu denken und kreativ zu handeln.“ - Mitchel Resnick, Massachusetts Institute of Technologie

 Der folgende Absatz fasst die leicht verständlichen Ausführungen Hüther`s noch einmal schwerer verständlich wissenschaftssprachlich zusammen:

Naturpädagogik durch den Fokus der Neurobiologie: 

Die "Auswirkungen der Blumen und Pflanzen auf die Produktivität am Arbeitsplatz- Studie" wurde von Roger Ulrich, Ph.D., Behavioral Scientist, Direktor des Center for Health Systems and Design, Texas A & M Universität in College Station, Texas untersucht. Dr. Ulrich ist Professor für Architektur und Landschaft, ein international anerkannter Experte für die Einflüsse der Umgebung auf das menschliche Wohlbefinden und die Gesundheit. So belegten amerikanische Studien von Roger S. Ulrich an der Texas-A & M-Universität, dass Gärten den Blutdruck senken, den Herzschlag normalisieren und Stress reduzieren. Die Pflege der Pflanzen und der Aufenthalt in der Natur nehmen dadurch eine ganz neue Dimension ein.
Die Forschung beweist, dass Blumen und Pflanzen, sowie andere Aspekte der Natur, einen positiven Einfluss auf den Zustand des Geistes und Emotionen haben.

Grün steigert das Wohlbefinden. Schon das kleinste Fleckchen Natur steigert nicht nur das Wohlbefinden, sondern wirkt sich auch nachweisbar positiv auf die Gesundheit aus. Das fand der amerikanische Wissenschaftler Roger Ulrich von der Universität Texas heraus. Allein schon der Blick auf etwas Grün stärkt den Körper. Ulrich untersuchte zwei Gruppen von frisch operierten Patienten. Diejenigen, die ein Krankenzimmer mit Blick auf einen Garten hatten, brauchten weniger Schmerzmittel und konnten früher entlassen werden als die Patienten, die aus ihrem Fenster auf eine Mauer blickten. Darüber hinaus ergab die US-Studie, dass der Anblick von Blumen und Bäumen den Blutdruck senkt, den Puls beruhigt und insgesamt entspannend wirkt. Deutsche Gesellschaft für Physikalische Medizin und Rehabilitation (DGPMR), Berufsverband der in Rehabilitation, Physikalischer Medizin und Prävention tätigen Ärzte e.V.

Ernährungswissenschaft durch den Fokus der Neurobiologie:

die Grundstruktur des Gehirns des Kindes wird von genetischen Informationen festgelegt. Was aber das Kind zu Essen bekommt, trägt zusammen mit seinem Lernen dazu bei, diese Struktur weiterzuentwickeln und damit auch die Intelligenz und die Fähigkeiten zu lernen, sich anzupassen und ein glückliches und erfülltes Leben führen zu können. Während sich Genen nicht verändern lassen, kann die Ernährung des Kindes sehr wohl seine Lernressourcen verändern.

 unser Leitbild mit eigenen Worten:

Aus neuropädagogischer Sicht sind die Zeiten sich gegeneinander abgrenzender pädagogischer Systeme mit Ausschließlichkeitsanspruch vorbei. Angebracht ist, was den basalen Strukturen von neurobiologischen Lernvorgängen des einzelnen Kindes dient. Das gilt besonders auch für beeinträchtigte Kinder. Unser Leitbild ist ein absolut individueller Lern- und Erziehungsansatz. Unser multimodaler Lernansatz verknüpft in einzigartiger Weise die Elemente von Kleinkindpädagogik nach Emmi Pickler, Montessori-, Waldorf-, Reggio- und Freinet- Pädagogik, Situationsansatz, Natur- und Waldkindergärten, kunstpädagogischen- und motopädagogischen Ansätzen, Heilpädagogik und ganzheitlicher Integrationsarbeit von Behinderten oder von Behinderung bedrohten Kindern. Die Organisationsform der altersgemischten Familiengruppe, männliche und weibliche Mitarbeiter/Innen und vielfältige Möglichkeiten der Beziehungsgestaltung, durch das breit angelegte Mitarbeiterteam, unterstützen den multimodalen Lernansatz. Die einzigartige Ausstattung von Gänseblümchen bildet den inneren Rahmen für diese Form der Bildung und Erziehung. Das einladende Ambiente von Haus und Garten und die hervorragende Lage, mit vielfältigem Naturbezug, bäuerlicher Umgebung mit Pferden und anderen Tieren, sowie die kleinstädtischen Strukturen geben einen wertvollen äußeren Rahmen für diesen Lernansatz. 

Mit Kopf, Herz und Hand anregungsreiche vielfältige Spielräume erleben. Beweglichkeit in der Gestaltung von Interaktionen erfahren. Achtung und Beachtung im gemeinsamen Dialog spüren. Den Sinn empfinden.

Die Mitarbeiter stellen sich mit ihrer ganzen natürlichen Persönlichkeit in den Dialog mit den Kindern. Unterschiede sind gewollt. Regeln und Grenzen werden von den einzelnen Mitarbeitern persönlich gewichtet und vertreten. Die Kinder erleben Erwachsene mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Stärken. Die Mitarbeiter bringen ihre beruflichen und persönlichen Stärken mit Begeisterung ein. Wir sind lebendige Vorbilder für Kinder mit Stärken und Schwächen! Jedes Kind spürt, wen es vor sich hat.

Optimale Förderung von Kindern geht durch den Magen. Gesunde Ernährung ist uns ein konzeptionelles Anliegen. Wir Mitarbeiter sind mit unserer eigenen Brotzeit ein Vorbild für die Kinder. Wir kochen und sprechen mit den Kindern. Das fängt bei der Auswahl der Speisen und Zutaten an. Wir lassen Eltern Zutaten spenden, wir gehen mit den Kindern gezielt einkaufen und bauen auch Zutaten in unserem Kräuter und Beerengarten speziell an. Wir versuchen mit den Eltern einen Dialog über gesunde Ernährung, insbesondere für die Entwicklung des Gehirns zu führen. 

Wir sind ein pädagogisch, organisatorisch und räumlich breit angelegter Integrationskindergarten mit Krippenbereich. Ein breit gefächertes Basiswissen über verschiedene pädagogische Bildungsansätze dient einem neuropädagogisch definierten Bildungs- und Erziehungsansatz. Strukturell und inhaltlich unterscheiden wir uns deutlich von einem Regelkindergarten mit Zusatzangeboten, wie z.B. Waldtag oder einer Montessori- Spielecke. Nach unserem Ansatz müsste ein bekannter Fachbuchtitel wie „Fröbel, Waldorf und Montessori im Vergleich“ bei einer überarbeiteten Neuauflage „ Fröbel, Waldorf, Montessori – der passende Schuh für die passende Gelegenheit für das geneigte Kind“ umbenannt werden!!! 

Fazit: 

1. neuROpäd 21® steht für einen einzigartigen pädagogischen Ansatz, der geisteswissenschaftliche Standards, empirische entwicklungspsychologische und pädagogische Erkenntnisse auf der Basis naturwissenschaftlicher Aussagen der Neurobiologie  zur Förderung und Erziehung des Kindes neu gestaltet.

 2. neuROpäd 21® steht für die Einzigartigkeit des Kindes im Lernprozess.

 3. neuROpäd 21® steht für emotionale Geborgenheit des Kindes im Lernraum.

 4. neuROpäd 21® steht für Mitbestimmung des Kindes bei der Gestaltung des Lernweges.

 5. neuROpäd 21® steht für pädagogische Mitarbeiter, die im Dialog mit dem Kind, sich anbahnende Lernwege begleiten und ausbauen.

 6. neuROpäd 21® steht für heterogene Strukturen, wie breite Altersmischung, offenes Haus bei Krippe und Kindergarten, Männer und Frauen im Team und Integration. Kinder mit Beeinträchtigung Leben und Lernen mit Kindern ohne Beeinträchtigung. Behinderte Mitarbeiter sind im Mitarbeiterteam integriert. Die Mitarbeiterinnen gestalten aktiv ihre Arbeitszeiten und Arbeitsorte in der Teamarbeit mit. Das ermöglicht ihnen Familie, Kinder und engagierte Berufstätigkeit zu vereinen. Das ermöglicht Wertschätzung und Achtung des Nächsten.

 7. neuROpäd 21® steht für dezentrale Strukturen. Es gibt viele unterschiedlichste Lern- und Lebensräume für die Kinder. Auch wird Institutionelle Betreuung im Kindergarten mit Spielgruppenbetreuung und  zertifizierten Tagespflegestellen verknüpft. Förderkurse von privaten Anbietern am Nachmittag bieten weitere Vielfalt für Kinder.

 8. neuROpäd 21® steht für Mobilität. Die Einrichtungselemente und Raumabtrennung sind beweglich, gestalt- und veränderbar. Kinder haben jederzeit Bewegungsräume im und außer Haus zur Verfügung. Die Schlichtheit und Funktionalität der Kindergartenausstattung ermöglicht unerschöpfliche Gestaltungsmöglichkeiten für Kinder. Unsere Spielmobile bieten Sicherheit und Geborgenheit an verschiedenen Standorten in der Umgebung des Kindergartens. 

 9. neuROpäd 21® steht für Kunst und Kreativität. Wir sind überwältigt von der Schaffenskraft der Kinder in unserem Kunstatelier. Wir sind mitgerissen, wenn die Kinder vor dem großen Spiegel im Tanzraum eigene Kreationen zur Musik entwickeln. In der Holzwerkstatt beeindruckt uns die Vorsicht und Geschicklichkeit der Kinder beim Umgang mit Hammer, Säge und Bohrer. Die Sinnlichkeit und Konzentration der Kinder beim Umgang mit Pflanzen, Materialien und Lebewesen in der Natur beeindruckt uns.

10. neuROpäd 21® steht für eine Fokussierung von Ernährungsgewohnheiten beim Kind. Was das Gehirn des Kindes anbelangt, dreht sich eine "optimale Ernährung" in erster Linie darum, die fünf Grundstoffe der Gehirnnahrung zu liefern und die fünf Antinährstoffe zu vermeiden.

11. neuROpäd 21® steht für Naturerlebnis und frische Luft. Kinder lernen und entwickeln sich ganzheitlich. Das Spiel und die Bewegung an der frischen Luft sind dabei von ausgesprochener Bedeutung. Gänseblümchen bietet den Kindern mit vier unterschiedlichen festen Naturstandplätzen eine einzigartige Vielfalt auf dem Gebiet der Naturpädagogik. Vom besinnlichen Ausblick auf dem Inn, Pflege und Verantwortung für den Kräuter- und Beerengarten, Geländefahren mit dem Laufrad und dem "finsteren" Wald ist alles möglich. Da bleibt kein Sinn trocken!!!

12. neuROpäd 21® steht für einen hervorragenden Personalschlüssel und außergewöhnliche Mitarbeiterqualifikation. Denn nur mit dem entsprechenden Personal sind die vielfältigen Spielräume bei Gänseblümchen für Kinder wähl- und nutzbar. Wir bieten 10 Krippen- und 24 Kindergartenplätze, davon sind 11 Plätze als Integrationsplätze zertifiziert. Derzeit setzt sich unser Team aus 12 Erzieherfachkräften ( davon 6 mit Montessori- Ausbildung und Montessori- Kleinkindausbildung), 3 Kinderpflegerinnen, 3 Fachübergreifende Diensten: Diplompädagogin, Heilpädagogin, Motopädagogin- Ergotherapeutin und eine Künstlerin mit kunsttherapeutischem Ansatz zusammen.  

13. neuROpäd 21® steht für Lernen durch Bewegung. Der Kindergartenleiter ist in Tai Chi Chuan ausgebildet. Tai Chi Chuan ist eine alte ganzheitliche chinesisches Bewegungslehre zu Körperbewußtsein, Körperhaltung und Körperenergie. Ziel ist eine optimale Förderung von Körper und Geist durch Bewegung. Seine mehr als 25 jährige Erfahrung mit Tai Chi ermöglicht es ihm die Bewegungsentwicklung der Kinder im Freispiel genau zu beobachten, zu begleiten und anzuregen.

14. neuROpäd 21® steht für kostengünstige Bildung, Förderung und Betreuung. Wir haben niedrige Gebühren für Eltern ohne weitere Zusatzkosten. Städte und Gemeinden finanzieren, bei den öffentlichen Zuschüssen für die Integrationsplätze, nur den gesetzlichen Mindestsatz ohne Erhöhungsfaktoren und Defizitausgleiche.  

                                                                                                                                                                  

1.2. Die Einrichtung

Lage: Der Kindergarten Gänseblümchen ist im Stadtteil alte Burgau in Wasserburg am Inn. Dieser Stadtteil ist in der Nähe der Altstadt und gleichzeitig von herrlicher Natur umgeben, wie Wald, Wiesen, Hügel, Bäche, Fluss und Bauernhof. Wir haben vier verschiedene Spielplätze mit Gerätschaften in der Umgebung.

Haus, Gärten und Wald: Das Haus wirkt ansprechend, einladend und behütend. Sowohl in der äußeren Hausgestaltung, als auch in der inneren Raumgestaltung. Mit dem Erdgeschoss und dem Obergeschoss stehen den Kindern zwei Wohnungen mit hellen freundlichen Räumen zur Verfügung, insgesamt  160 qm. Die helle Garage mit 20 qm Größe, ist zu einem Werk-, Mal- und Modellieratelier ausgebaut. Alles wirkt sehr familiär. 

Der naturnah gestaltete Garten misst 600 qm. Große gruppierte Steine laden ein zum Spiel. Der alte Walnussbaum führt respektabel durch die Jahreszeiten. Unser mit Riesel gedeckter Parkplatz wird außerhalb der Bring- und Holzeiten abgesperrt und bietet sonnigen Platz für herrliches Spiel. Dort steht auch unser Bauwagen. Er ist Ausstellungsort für das kreative Schaffen der Kinder und ein anheimelnder Rückzugsort für geneigte Kinder. Ein schmaler Streifen Grund, neben dem Vorplatz, ist von uns zum Kräuter- und Beerengarten umgebaut worden. Da schmeckt Kind Natur und sorgt sich um weiteres Wachstum der Pflanzen. Ein großer überdachter leerer Schuppen  im Garten bietet weitere Spielmöglichkeiten, besonders bei schlechtem Wetter. Dort kann Kind in der frischen Luft spielen, ohne durchnässt zu werden. Etwa 500 Meter vom Haus entfernt, haben wir auf einem Hangplateau am Inn, einen herrlichen eingefriedeten Abenteuergarten für die Kinder eingerichtet, Natur pur! Weitere Bauwagenstellplätze für unser Waldspielmobil an nahegelegenem Wäldchen, bieten einen passenden Rahmen für unsere Waldkindergartenpädagogik.

Das ganze Ambiente wirkt offen und einladend. Oft kommen die Kinder und wir mit vorbeigehenden Passanten ins Gespräch, z.B. beim Malen mit Staffeleien auf dem Vorplatz.

Belegung: Unsere Plätze bieten eine maximale Belegungszeit von mehr als sieben bis zu acht Stunden täglich. Die vielen „Spielräume“ bieten den Kindern Gelegenheit sich zu verteilen und in Neigungsgruppen zu spielen. Das vermittelt beim Spiel einen familiären Eindruck, entspannt und vermeidet überflüssige Reibung durch ein Zuviel an Nähe und Beengtheit.

 

1.3. Die gesetzlichen Aufträge

Wir bieten jedem einzelnen Kind vielfältige und entwicklungsangemessene Bildungs- und Erfahrungsmöglichkeiten, um beste Bildungs- und Entwicklungschancen zu gewährleisten, Entwicklungsrisiken frühzeitig entgegenzuwirken sowie zur Integration zu befähigen.

Wir beteiligen die Kinder entwicklungsangemessen an Entscheidungen zum Einrichtungsalltag und zur Gestaltung der Einrichtung.

Integrative Bildungs- und Erziehungsarbeit für Kinder mit Behinderung oder drohender Behinderung ist ein besonderer Schwerpunkt unserer Arbeit. Unser pädagogisches Personal hat ein breites Ausbildungsspektrum und berücksichtigt die Bedürfnisse von Kindern mit Behinderung und von Kindern mit drohender Behinderung in besonderem Maße bei seiner pädagogischen Arbeit.

·    Durch den außergewöhnlichen pädagogischen Ansatz und die besondere Struktur unserer Einrichtung fördern wir besonders die Integrationsbereitschaft von Kindern aus Familien mit Migrationhintergrund . Für Kinder aus Familien mit Migrationhintergrund, die über keine oder unzureichende Deutschkenntnisse verfügen, sowie für Kinder mit sonstigem Sprachförderbedarf stellen wir eine besondere Sprachförderung sicher. Unser pädagogisches Personal berücksichtigt die besonderen Bedürfnisse von Kindern mit Sprachförderbedarf bei seiner pädagogischen Arbeit. Kommunikation, Dialog und fachlich versierte Interaktion sind Schwerpunkte unserer Arbeit.

·    Bei uns werden die Kinder in ihrer Entwicklung zu eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten unterstützt, mit dem Ziel, zusammen mit den Eltern den Kindern die hierzu notwendigen Basiskompetenzen zu vermitteln. Die besondere Struktur unserer Einrichtung ist dabei außergewöhnlich fördernd. Die Kinder entwickeln z.B. ein positives Selbstwertgefühl, Problemlösefähigkeit, lernmethodische Kompetenz, Verantwortungsübernahme sowie Kooperations- und Kommunikationsfähigkeit. Wir legen größten Wert darauf, die Kinder ganzheitlich zu bilden und zu erziehen und auf deren Integrationsfähigkeit hinzuwirken. Dem Entwicklungsverlauf des Kindes wird bei uns höchste Aufmerksamkeit gewidmet.

·    Unser Buchungssystem ist ausgesprochen kunden- bzw. elternfreundlich und wird vielfältigsten Bedürfnissen heutiger Familien und Alleinerziehender gerecht. Unsere Verknüpfung von institutioneller Betreuung, Bildung und Förderung mit Tagespflegeangeboten löst oft schwierigste Betreuungswünsche und – Erfordernisse von Eltern. 

·        Eltern und pädagogisches Personal arbeiten bei uns partnerschaftlich bei der Bildung, Erziehung und Betreuung der Kinder zusammen. Unsere pädagogischen Fachkräfte informieren die Eltern regelmäßig über den Stand der Lern- und Entwicklungsprozesse ihres Kindes in der Tageseinrichtung. Sie erörtern und beraten mit ihnen wichtige Fragen der Bildung, Erziehung und Betreuung des Kindes. Dabei wird die pädagogische Konzeption vom Träger periodisch fortgeschrieben. Als freier Träger ist für uns der Dialog mit den Eltern besonders wichtig.

·     Bei der Erfüllung unserer Aufgaben  arbeiten wir mit Einrichtungen, Diensten und Ämtern zusammen, deren Tätigkeit in einem sachlichen Zusammenhang mit den Aufgaben der Tageseinrichtung steht. Wir kooperieren insbesondere mit Frühförderstellen, Erziehungs- und Familienberatungsstellen sowie mit schulvorbereitenden Einrichtungen und heilpädagogischen Tagesstätten. Im Rahmen unseres eigenständigen Bildungs- und Erziehungsauftrags arbeiten wir mit der Grund- und Förderschule zusammen. Wir bereiten Kinder, deren Einschulung ansteht, auf diesen Übergang vor und begleiten sie hierbei. Unsere pädagogischen Fachkräfte und die Lehrkräfte an den Schulen pflegen eine schon jahrelange Zusammenarbeit. Es findet ein Austausch und eine Anpassung der pädagogischen Arbeit und der pädagogischen Konzepte statt.

·     Unser pädagogisches Personal qualifiziert sich ständig weiter und berücksichtigt dabei Angebote verschiedenster Träger, Fachliteratur und die sich ständig erweiternden Möglichkeiten über das Internet.

1.4. Die Zielgruppen

Unsere Zielgruppen sind Kleinkinder im Alter von 0 bis 3 Jahren, Kinder von 3 Jahren bis Schuleintritt, Kinder mit Migrationhintergrund, Kinder aus nicht deutschsprachigem Elternhaus, Kinder mit (drohender) seelischer, körperlicher und geistiger Beeinträchtigung bzw. Behinderung.

1.4.1 Die Zielgruppe der Kinder  im Krippenalter

Erweiterung des Konzepts für Kinder unter drei Jahren

 

1.     Einleitende Worte

2.     Räumlichkeiten

3.     Leitbild/Pädagogische Grundsätze

4.     Pädagogische Zielsetzung

5.     Eingewöhnung

6.     Gruppenzusammensetzung

7.   Personal

1.      Einleitende Worte/ Entstehung der Gruppe:

Liebe Eltern,  Kollegen oder anderweitig an unserer Arbeit Interessierte,

seit 7 Jahren gibt es nun unseren privaten Kindergarten Gänseblümchen.

Von Anfang an betreuten wir auch Kinder unter 3 Jahren zusammen mit den Kindergartenkindern.

Zu Beginn unserer Gründung konnten wir dies noch gut vertreten, da es eines unserer Merkmale war  eine kleine Gruppe zu haben.

Mit der Einführung des neuen Kindergartengesetzes und dem veränderten Finanzierungssystem mussten auch wir mehr Kinder aufnehmen, um unsere Existenz sichern zu können.

Um weiterhin den Bedürfnissen der Unter 3-Jährigen gerecht werden zu können und weil die Nachfrage gerade für diese Altersgruppe sehr anstieg, erweiterten wir unser Kinderhaus im April 2006 um eine Gruppe, die einen geschützten Bereich extra für 1 – 3 Jährige Kinder darstellt.

In den grundlegenden Aussagen richtet sich die Arbeit in der Gruppe der Unter 3 Jährigen nach dem Gesamtkonzept des Kindergartens aus.

Die Altersgruppe der Kinder von 1-3 Jahren muss aber in vielerlei Hinsicht unbedingt besonders berücksichtigt werden.

2. Räumlichkeiten:

Da der Kindergarten bereits im Erdgeschoss unseres ,2004 neu gebauten,  Kinderhauses installiert war, gestalteten wir die Räume im Obergeschoss im März 2006 für die Einrichtung unserer Kinderkrippe.

Sie sind nur über eine Außentreppe erreichbar und dadurch vom Kindergarten abgetrennt, gleichzeitig aber, mit ein wenig Mühe, für jeden erreichbar (siehe Gesamtkonzept).

Für die Kinder in dieser Gruppe ergibt sich dadurch gleich die erste, für das alltägliche Leben sehr wichtige, Lernaufgabe – das Treppensteigen

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Die Räume befinden sich in einer 4- Zimmer-Wohnung.

Schon durch diese äußere  Form einer Wohnung wird ein familiäres, kuscheliges Gefühl vermittelt, was für sehr junge Kinder besonders bedeutungsvoll ist.

Zuerst betritt man einen ca. fünf  Meter langen und einen Meter breiten Flur, von dem links und rechts die verschiedenen Zimmer abgehen.

Er dient den Kindern auch für die ersten Laufübungen als sogenannte „Rennbahn“.

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Gleich durch die erste Tür auf der linken Seite gibt es ein Bad mit Waschbecken, Dusche, Badewanne und einer Toilette, die mit rutschfesten Podesten für die Kinder zugänglich gemacht wurden.

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Für dieses junge Alter unentbehrlich ist auch die Wickelkommode mit mehreren Schubladen, jeweils als „Windelfach“ für jedes Kind und einer Leiter zum eigenständigen Draufsteigen. Hier beginnt bereits die Selbständigkeit!

Wenn die Kinder etwas älter werden finden sie es meist angenehmer, im Stehen gewickelt zu werden. Hierfür sind am Rand des Wickeltisches Stäbe zum Festhalten angebracht  (siehe „Miteinander vertraut werden“ ,Dr. Emmi Pikler).

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Gegenüber befindet sich der Bewegungsraum, mit verschiedenen Turnmatten, einer

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Hängematte einer Schaukel, einer großen Rutsche, kleinen stapelbaren Stühlchen zum Klettern oder Herunterspringen .... Alles kann nach den Bedürfnissen der Kinder auch umgebaut werden.Schon die Kleinsten können hier ihre ersten Versuche machen und z. B. auf die 30 cm hohe Turnmatte klettern.  Die Kinder dürfen alles ausprobieren, was sie sich selbst zutrauen.

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Hilfestellung von den Erwachsenen gibt es natürlich in „Notfällen“.

Das nächste Zimmer ist das Schlafzimmer. Hier stehen ein Holzgitterbettchen, 2 Reisebettchen und eine Matratze auf dem Boden zur Verfügung. Wenn das mal nicht ausreicht oder ein Kind beim Spielen oder Kuscheln mit der Erzieherin einschläft haben wir noch mehrere zusätzliche Decken und Kissen um einen Schlafplatz einzurichten.  

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Auf der anderen Seite des Flurs befindet sich ein, meist ruhiges, Spielzimmer. Hier gibt es

eine Matte als Couch mit  Decken und Kissen, Puppen, eine Rollenspielkiste, eine Kiste mit Tüchern, eine mit verschiedenen Stofftieren und eine Bücherkiste. All das regt die Kinder zu kreativen Spielideen an und dient auch der Sprachförderung.  

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Am Ende des Flurs ist eine Tür, die meistens geöffnet ist, in der Mittagszeit aber auch schon mal in geschlossenem Zustand den „Schlafkindern“ zu noch mehr Ruhe verhilft.

Sie führt in den auf der linken Seite Küchen- und Essbereich, auf der rechten Seite noch mal Spiel- und Bastel-Malbereich. (Als Privatwohnung wäre es wohl Küche und Wohnzimmer!)

Der Küchenbereich ist mit einem Brotzeittisch für 6 Kinder und ebenso vielen Stühlen ausgestattet.

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Zusätzlich stehen zwei Essbänkchen für die ca. 1 1/2-bis 2 ½-Jährigen Kinder zur Verfügung . Sie sollen durch ihre Größe und Bauweise den Kindern in diesem Alter ermöglichen gut am Tisch zu sitzen und selbständig essen zu können („Von der Flasche bis zum selbständigen Essen“ aus Miteinander vertraut werden, E. Pikler).

Ein weiterer Tisch im Küchenbereich ist als Arbeitstisch gedacht. Dort können die Kinder beim gemeinsamen Kochen oder Backen tätig sein.

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Auch die „Übungen des täglichen Lebens“ , nach Maria Montessori,  können dort durchgeführt werden.

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Bei uns dürfen die Kinder zu jeder Zeit Brotzeit machen bzw. sprechen wir das je nach Bedürfnis des Kindes mit den Eltern ab.

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Zu besonderen Anlässen z. B. Geburtstagsfeier oder andere Feiern und wenn wir zusammen gekocht haben , stellen wir den Brotzeittisch so um, dass alle Kinder zusammen dran sitzen können und haben eine große Tafel. Dies gefällt den Kindern sehr gut und fördert das Gemeinschaftsgefühl, so dass wie darauf achten, dass wir jede Woche mindestens einmal so eine schöne gemeinsame Essrunde zustande bringen.

Im Spiel- und Bastelbereich gibt es eine Ecke mit Maltisch mit Buntstiften, Scheren, verschiedenen Papiersorten und Kleister oder Klebstreifen. So können sich auch die jungen Kinder früh an den verschiedenen Materialien ausprobieren. Unter guter Beobachtung dürfen sie auch mit den Scheren hantieren und erzielen oft schon erstaunlich früh die ersten Schneideerfolge.

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Das Kleben mit Pinsel und Kleister gibt den Kindern intensive sinnliche und schöpferische Kunsterfahrungen.

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 (Zum Malen mit Wasserfarben und anderen ausladenden kreativen Beschäftigungen steht natürlich auch unseren Kindern unter 3 Jahren die gemeinsame Werkstatt zur Verfügung.)

Weiter finden wir hier wieder Kisten mit verschiedenem Material, das den Spielideen freien Lauf lässt. Eine Kiste mit Schöpflöffeln, Schneebesen, verschieden großen Schüsseln und Bechern usw.. Eine weitere mit Holzringen und Kastanien zum Schöpfen, Einfüllen, auf große Holzstäbe auffädeln ... Eine mit Bauklötzen und kleinen Holzfahrzeugen und eine mit Bällen, die verschieden groß sind, unterschiedlich weich oder fest, und verschiedene Oberflächen haben.

Dieses unterschiedliche Material bringt eine Vielfalt von sensorischen, also die Sinne betreffenden Lernerfahrungen. Ein Ball ist aus weichem Frottee mit einem Glöckchen in der Mitte, ein anderer ist aus kühlerem Plastik, aber doch weich, leicht zum Drücken, vielleicht schon mal zum selbst Werfen und Auffangen, wieder ein anderer ist mit Noppen versehen ...

Zusätzlich wird mit dem Material die Feinmotorik gefördert. Dies geschieht zum Beispiel beim Greifen der Kastanien oder Vorhangringe mit der Spaghettizange oder beim Schöpfen derselben mit der Suppenkelle.

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In einem offenen Regal stehen den Kindern einfache Musikinstrumente zur freien Verfügung. So können sie ihre musikalische Neigung entdecken und ausleben.Da wir in gemeinsamen Morgenkreisen viel singen und musizieren, wiederholen sie gerne die dort gelernten Lieder.

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Zum Schluss soll auch der Flur unbedingt erwähnt werden, da er für die Laufanfänger eine gute Strecke zum Üben bietet und auch für die größeren Kinder eine beliebte Rennstrecke darstellt.

Wenn der Bewegungsdrang allerdings zu groß ist, dürfen die Kinder jederzeit auf eigenen Wunsch in den Garten gehen. Diesen Wunsch signalisieren auch schon die Kleinsten oft, indem sie an ihrem Garderobenplatz an ihre Jacke zupfen bzw. ihre Schuhe bringen.

Auch im Garten können sich die Kinder wieder nach ihren Interessen und Fähigkeiten bewegen.

Es gibt Flächen mit verschiedenem Untergrund. Z. B. Kies, Wiese, gepflasterten Boden, verschieden grosse Steine zum Draufsitzen, Drübersteigen oder auch Drüberkrabbeln  und auch einen Sandkasten.

Schon die Krabbelkinder finden hier Interessantes zu entdecken.

Das Beschäftigungs- oder Arbeitsmaterial ist in der Regel aus der Erwachsenenwelt, da Kinder das bevorzugen.

Sie wollen die Erwachsenen nachahmen und auch eine große Schaufel oder einen Rechen wie sie benutzen. Das ist auch wieder eine Möglichkeit, dem Kind zu zeigen, dass es ernst genommen wird.

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Den Kindern stehen verschiedene Fahrzeuge zur Verfügung mit denen sie um den Kindergarten fahren können.

Das sind Buggies, Rutschautos, vierrädrige Laufräder. Auch die Sackkarre wird schon mal über die Flächen manövriert!

Zusätzlich gibt es noch eine Rollenrutsche, auf der die Kinder ihre Geschicklichkeit und ihren Mut ausprobieren können.

Mit zwei Brettern ist eine Schräge gebaut auf der die Laufanfänger gerne ihre Geschicklichkeit testen und einige Kinder auch mit dem Rutschauto oder Laufrad herunterfahren.

Dies und noch vieles mehr, je nach Idee des Kindes, ist im Garten möglich

3.Leitbild/Pädagogische Grundsätze:

In einer liebevollen, warmherzigen Atmosphäre haben die Kinder  Freude am eigenständigen Tun durch Ausprobieren und Erforschen eigener Bewegungs- und Handlungsabläufe.

Sie nehmen ihre Selbstwirksamkeit wahr und bekommen alleine und in sozialen Kontakten mit den anderen Kindern und Erwachsenen Interesse am Kennenlernen der Welt.

Nach unserem Konzept neuropäd 21Ò.

Im Menü unter der Rubrik `Konzept` finden Sie eine ausführliche Beschreibung unseres Gesamtpädagogischen Ansatzes auf der Basis der neuesten Ergebnisse der Neuropädagogik und Hirnforschung.

Nach Emmi Pikler

Bedeutung der achtsamen und warmherzigen Beziehung zwischen Erwachsenem und Kind.

Wenig, vertraute Personen bei der Pflege anhand eines gut durchdachten Dienstplans.

Wichtige Rolle von Spontaneität und Freiheit, die das Kind von klein auf anstrebt.

Selbständige Bewegungsentwicklung. Kinder werden nicht in eine vom Erwachsenen gewollte Position gebracht, sondern dürfen sich aus eigenem Antrieb entwickeln („Laßt mir Zeit“, Emmi Pikler).

Maria Montessori:

„Hilf mir es selbst zu tun!“ Hilfe zur Selbsthilfe.

Freie Wahl des Materials, des Spielpartners und des Spielortes.

Wir Mitarbeiter versuchen eine Balance zwischen sicherer Begleitung und doch Zurückhaltung, um dem Kind eine möglichst große Eigenständigkeit zu ermöglichen.

Das erfordert vor allem eine gute Beobachtung der Kinder, um rechtzeitig zu erkennen, wann Hilfe gebraucht wird und auch wieder die Zurückhaltung, um dem Kind die Chance zu geben, etwas selbst zu schaffen.

Welche Eltern kennen es nicht dieses permanente „Selber...“ des eigenen Kindes  in einem bestimmten Alter (Trotzphase).

Auch wenn Streit entsteht ist dieses Verhalten angesagt. Es macht viel Freude, zu beobachten, wie kleine Kinder oft ihren Streit alleine schlichten und welche Lösungen gefunden werden.

Natürlich müssen wir auch oft mithelfen, da  der Wortschatz oft nicht ausreicht und es dann schnell zu schmerzhaften Handgreiflichkeiten kommen kann.

Bei der freien Wahl  gibt es natürlich auch  Einschränkungen. Z. B. kann das gewünschte Spielmaterial schon besetzt sein und es gibt wieder verschiedene Möglichkeiten. Entweder das Kind wartet, beschäftigt sich inzwischen mit etwas anderem oder es fragt, ob es mitspielen darf. Manchmal ist es für Kinder das erste mal, etwas nicht haben zu können und sich mit Gleichaltrigen auseinandersetzen zu müssen.

  

Die Erzieherin ist in der Nähe und wartet ab, beobachtet. Sehr oft regeln die Kinder alleine ihre Angelegenheiten, manchmal ist es aber nötig sie mit verschiedenen Lösungsvorschlägen zu unterstützen.

Flexibler Tagesablauf

Eine andere Einschränkung der freien Wahl kann sein, dass für das Kind die Zeit zum Mittagessen und anschließendem Mittagschlaf gekommen ist. Dies wird mit den Eltern abgesprochen, um dem Kind seinen gewohnten Tagesablauf so weit als möglich zu erhalten.

Generell sind wir sehr bestrebt, den Kindern einen  individuellen Tagesablauf nach ihren Bedürfnissen und Wünschen zu ermöglichen.

 Dazu ist eine sehr enge Zusammenarbeit mit den Eltern erforderlich. Die Erzieherin versucht beim Bringen und Holen ein kleines Gespräch zu ermöglichen, um wichtige Ereignisse auszutauschen. Dadurch soll gewährleistet sein, dass sich sowohl das Kind, als auch die Eltern sicher und wohl fühlen.

Im Rahmen des flexiblen Tagesablaufs muss es trotzdem eine gewisse Orientierung für das einzelne Kind geben. Wir wickeln z. B. ein Kind nach Ablauf einer bestimmten Zeit, um ein Durchnässen oder Wundwerden zu verhindern. Wenn deutlich erkennbar ist, dass ein Kind eingekotet hat oder es dies sogar schon selbst äußert, gibt es natürlich sofort eine frische Windel.                                                                                                                                                  Wenn der Tag sich der Zeit nähert, zu der ein bestimmtes Kind gewöhnlich seinen Mittag- bzw. Vormittagschlaf macht, bereiten wir es darauf vor. Wir bereiten sein Essen, richten das Bettchen her, am Besten mit dem Kind zusammen und legen es in seiner gewohnten Weise hin.

Ein anderer „Termin“ ist unser Morgenkreis. Wir treffen uns zu einem Sitzkreis zusammen und singen, musizieren, tanzen, machen ein Fingerspiel oder erzählen auch schon mal eine kleine, einfache Geschichte. Die Kinder haben daran viel Spaß und signalisieren manchmal selbst durch Aneinanderreihen von Stühlen oder Kissen ihren Wunsch danach.

Auch hier ist die Teilnahme freiwillig. Meist wollen aber alle mitmachen, weil es Spaß macht!

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 Weitere Aktivitäten

Wir unternehmen gerne Spaziergänge zu unserem Bauwagen am Wald, zum Inngarten,  zum Spielplatz oder es gibt eine kleine Ausfahrt mit unserem neuen  „Turtlebus“  in die Nachbarschaft oder auch schon mal in die Stadt.

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Einmal in der Woche kochen wir zusammen. Das kann eine Suppe sein, bei der die größeren Kinder fleißig Gemüse schneiden und später auch im Topf umrühren oder eine Pizza,ein Obstsalat, ein Kuchen....

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Zusätzlich geben wir den Kindern auch die Möglichkeit sich in unserer Malwerkstatt oder im Bauwagen bei Bastel- oder Malangeboten kreativ zu betätigen.

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4.  Pädagogische Zielsetzung:

In unserer Kinderkrippe haben die Kinder für ihre weitere Entwicklung folgende Inhalte:

-         Die erste Ablösung von den Eltern in einer liebevollen, sicheren Umgebung

-         Erlernen und Einüben der eigenen grobmotorischen Fähigkeiten aus eigenem Antrieb, ohne Eingreifen der Erwachsenen – freie Bewegungsentwicklung (E. Pikler)

-         Erlernen erster sozialer Kompetenzen außerhalb des Elternhauses durch den Umgang mit Gleichaltrigen

-         Anerkennen neuer Betreuungspersonen, durch  behutsames Kennenlernen - Schritt für Schritt – in der Eingewöhnungsphase, die zusammen mit den Eltern durchlebt wird

-         Entdecken von ersten Fähigkeiten und Fertigkeiten durch das freie Spielmaterial.

-         Erkennen der eigenen Selbstwirksamkeit durch selbständiges, selbstbestimmtes Handeln und Entscheiden (Was spiel ich, wann und mit wem  ?)

-         Verantwortung übernehmen für sich und für andere – es entstehen bald die ersten Freundschaften.

5. Eingewöhnungsphase

Um ein gesundes Vertauensverhältnis zwischen dem Kind, den Eltern und der Erzieherin aufbauen zu können, beginnt der Aufenthalt des Kindes in der Krippe mit einer gemeinsam geplanten Eingewöhnungsphase.

Für diesen Start in die Krippe müssen grundsätzlich ein Monat eingeplant werden um individuell auf die Bedürfnisse jedes Kindes berücksichtigen zu können.                                                                                                                                              

Das Kind soll mindestens eine Woche in Begleitung einer Bezugsperson – Vater oder Mutter, je nach familiärer Situation kann es auch die Oma, der Opa oder eine andere enge Bezugsperson sein – in der Gruppe betreut werden.

Dabei soll  die Eingewöhnungserzieherin  immer  in der Nähe sein, durch Gespräche und Handlungen eine gute, vertrauensvolle Basis für die spätere Betreuung aufbauen.

Die Anwesenheitszeit des Kindes soll am ersten Tag nicht länger als ein bis zwei Stunden sein und sich dann langsam steigern.

Nach dem dritten Tag kann das Kind schon mal für 10 – 15 Minuten alleine mit der Eingewöhnungserzieherin sein.

Dies richtet sich ganz nach dem Kind. Wenn es schon gewöhnt ist öfter bei der Oma, dem Opa, einer Tante oder Nachbarn zu sein, wird es ihm leichter fallen, die Bezugsperson gehen zu lassen. Wenn nicht, braucht es eine langsamere Abtrennungsphase. Dies erfordert eine große Sensibilität bei den Erwachsenen.

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Nach dem vierten Tag kann die Trennungszeit immer weiter gesteigert werden bis es nach zwei Wochen bereits regulär die Gruppe besuchen kann. Dabei muss immer  das Verhalten jedes einzelnen Kindes beachte werden! Jedes Kind ist anders!

Ein sehr wichtiger Aspekt bei dieser gemeinsamen Eingewöhnungszeit ist auch, dass die Eltern oder andere Bezugspersonen das Geschehen und die Personen in der Krippengruppe kennen lernen und Vertrauen erlangen, dass ihr Kind in guten Händen ist („Die ersten Tage“, ein Modell zur Eingewöhnung in Krippe und Tagespflege, Hans-Joachim Laewen, Beate Andres, Eva Hedervari).

6. Gruppenzusammensetzung

Die Gruppe besteht aus bis zu zwölf Kindern im Alter von 1 – 3 Jahren und wird integrativ geführt. Wir versuchen eine möglichst ausgewogene Alters- und Geschlechtsmischung zu erreichen.

7. Personal:

Die Kinder werden während der gesamten Öffnungszeit von zwei Erzieherinnen betreut.

In der Kernzeit kommt noch eine Kinderpflegerin und eine weitere Erzieherin hinzu.

So ist es uns möglich in aktiver, aber zurückhaltender Aufmerksamkeit an den verschiedenen Spielorten bei den Kindern zu sein.

In der Randzeit hilft zusätzlich eine Tagesmutter aus, die auch, über die  Öffnungszeit hinaus,  vereinzelt Kinder mit nach Hause nimmt.

Die Gruppenleitung und die zweite Erzieherin absolvierten erfolgreich eine modulare Fortbildung mit dem Thema „Pikler, Montessori für 0-3 Jahre.

Schlußworte :

Kinder sind unsere Zukunft, unsere Erwachsenen von Morgen und dennoch heute noch Kinder!

Wir wollen sie hegen und pflegen wie die allerempfindlichsten Pflanzen

als einen Teil der Natur.

Sie brauchen unsere Liebe und unseren Schutz. Gleichzeitig aber auch unser Vertrauen in ihre eigenen Kräfte, die Freiheit, sich selbst entfalten und verwirklichen zu können.

Natürlich brauchen sie auch unsere Stärke, mit der wir  den Weg zeigen und begrenzen müssen.  

Vergleichen Sie mit unserem einzigartigem Konzept auch die Ausführungen des Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen: Kinder unter drei Jahren im Kindergarten. Das Gänseblümchen Kindergarten- und Krippenkonzept ist derzeit das Beste, was Sie empfohlenermaßen Ihrem Kind bieten können:  http://www.verwaltung.bayern.de/Broschueren-bestellen-.196-1628633.3982565/index.htm   

Anneliese Arnold mit dem Team der Krippengruppe im Kindergarten Gänseblümchen

kk31 Anneliese Arnold

 

1.5. Die Ziele

Ganzheitliche Bildung

Im Kinderhaus ermöglichen wir eine ganzheitliche Bildung des Kindes. Für die Entwicklung der intellektuellen, sozialen, emotionalen, kreativen und motorischen Fähigkeiten des Kindes geben wir Raum und Zeit.

Schlüsselqualifikationen, Basiskompetenzen

Bei Säuglingen und Kleinkindern ist es besonders offensichtlich: Sie lernen von sich aus, normalerweise ohne Aufforderung oder Anleitung – greifen, krabbeln, aufstehen, laufen, sprechen

Mit allen Sinnen

Kinder lernen über das "Erleben". Maria hängt mit einer Hand an der Turnstange und zählt bis zehn. Hast du gesehen was ich kann, sagt sie zu mir und wiederholt stolz ihre selbsterfundene Turnübung. So macht Zählen Spaß! In diesem Beispiel mit dem Einsatz des ganzen Körpers.

nach Definition der UNESCO

Um Bildungsziele festlegen zu können, müssen wir uns mit den Anforderungen des Lebens befassen. Der Wissenschaftsrat der UNESCO formulierte Schlüsselqualifikationen zur Lebensmeisterung im 21. Jahrhundert.       

Diese Fähigkeiten sind:

• lebenslanges (Dazu-) Lernen
• Theorie und Praxis verknüpfen
• planen
• Team- und Kommunikationsfähigkeit
• Konflikte konstruktiv austragen
• eigene Interessen vertreten
• Mitverantwortung tragen
• sich Ziele setzen
• Verständnis für technische und gesellschaftliche Grundlagen
• Ausdauer und Konzentrationsvermögen
• unterschiedlichen sozialen Rollen gerecht werden
• Genauigkeit und Kreativität

• Freude an der Bewegung

• Freude an musikalischen Ausdrucksformen

Mit großer Übereinstimmung werden diese Fähigkeiten in der Berufswelt gefordert. Auch in den anderen Lebensbereichen sind sie notwendig, um die täglichen Herausforderungen offen und neugierig anzugehen.

Wir fassen die Schlüsselqualifikationen in folgende Kompetenzbereiche zusammen:

Selbstkompetenz

Die Kinder von Gänseblümchen eignen sich ein hohes Maß an Eigenverantwortung und Entscheidungsfähigkeit an. Sie kennen ihre Stärken und können sie einsetzen. Sie kennen auch ihre Schwächen und wissen, mit ihnen umzugehen. Gänseblümchen unterstützt die Kinder darin, sich selbst gegenüber ein positives Grundgefühl zu erhalten bzw. zu entwickeln. Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen sind andere Begriffe, die dieses Gefühl umschreiben.

Neugierde, Offenheit und Initiative

Für den Zugang zur Gesellschaft, zur Welt, bedarf es vor allem einer Eigenschaft: Neugierde. Neugierde und Offenheit gegenüber Neuem ist nicht ein Gut, das es zu erwerben, sondern zu erhalten gilt. Jedes gesunde Kleinkind verfügt darüber. Ziel von Gänseblümchen ist es daher, für die Kinder Bedingungen zu schaffen, die es ihnen ermöglichen, ihre gesamte Kinderhauszeit hindurch ihre Neugierde auszuleben, eigene Initiative zu ergreifen und zu behalten. Es ist unsere Auffassung, dass Interesse, Eigeninitiative, Neugierde und ein wacher Geist nicht eine Frage des Alters, sonders ein Ausdruck von Lebensbejahung, Lebensfreude, Zuversicht und Selbstvertrauen und somit von psychischer Gesundheit sind. Diese Offenheit und Neugierde sind schlichtweg die Basis für jegliches Lernen.

Kommunikationsfähigkeit

Die Kinder bei Gänseblümchen lernen die Möglichkeiten ihres Körpers als Ausdrucksmedium und ihre Sinne als Aufnahmesensorium kennen. Sie lernen, mit anderen Menschen verschiedenen Alters angemessen zu kommunizieren, d.h. sich selber mit ihren Bedürfnissen und Gedanken einzubringen, anderen Menschen zuzuhören, sich in sie einzufühlen und auf sie eingehen zu können. Wir unterstützen die Kinder im Erwerb elementarer mündlicher und schriftlicher Ausdrucksmöglichkeiten.

Handlungskompetenz und Verantwortung

Die Kinder bei Gänseblümchen lernen für ihr Handeln Verantwortung zu übernehmen und die Konsequenzen zu tragen. Sie lernen alleine oder im Team zu arbeiten. Sie erarbeiten sich eigene Arbeitstechniken. Die Kinder finden Wege und verfügen über Fertigkeiten, eigene Ideen selbständig mit den vorhandenen Mitteln umzusetzen.

Beweglichkeit entwickeln und pflegen

Leben ist Bewegung und Wandel. Gänseblümchen bietet den Kindern jederzeit Bewegungsanreize und Bewegungsräume, im Haus und außer Haus. Sich ganzheitlich ausbalancieren und austarieren. Beobachtet und begleitet wird die Bewegungsentwicklung der Kindergartenkinder auf der Basis der chinesischen Heilgymnastik Tai Chi Chuan. Ins Freispiel integriert lassen sich nach den Kriterien der Heilgymnastik die Bewegungshaltung und -Dynamik erkennen und individuell Anreize setzen um Blockaden zu lösen und ein ganzheitliches Körpergefühl zu fördern. Traditionelle Übungen werden in kindgerechte Erlebniswelten gebettet, wecken die Neugier und den Schaffensdrang des Kindes. Über Bewegung lässt sich bei Kindern vieles wieder ins "Lot" bringen. Bei Hyperaktivität führt eine traditionelle heilgymnastische Übung, kombiniert mit Massage und dem Gefühl der Nähe zum Kindergärtner zu erstaunlicher Ruhe und Ausgeglichenheit des Kindes. Das Kind findet für eine Stunde oder manchmal auch für den Vormittag zu Zentriertheit, Spiel und Freundschaft mit anderen Kindern.

Musische, bildnerische und ganzkörperliche Kreativität entwickeln und pflegen

Authentische erwachsene Vorbilder, z.B. die MitarbeiterInnen teilen mit den Kindern ihren eigenen kreativen Ausdruck und entfalten im gemeinsamen Dialog ihnen viele Facetten des Schaffens.

Gesunde Ernährung erleben und darüber Sprechen

Die Kinder erleben bei Gänseblümchen die Vorbereitung, die Zubereitung, den Genuss und die Entsorgung gesunder Speisen. Unser Kräuter- und Beerengarten ermöglicht den Kindern den Weg von gesunden und genussvollen Nahrungsmitteln von der Scholle bis zum Komposthaufen mitzuerleben. Nahrung aus dem Kräuter- und Beerengarten ist nicht selbstverständlich, braucht Zeit, Geduld und Pflege. Essen braucht wache Aufmerksamkeit.

Ziele im Einzelnen:

1.6. Das Bayerische Kinderbildungs- und Betreuungsgesetz bei Gänseblümchen auf  dem Prüfstand  

vergleichen Sie unsere Aussagen mit dem Informationsmedium " Menschenskinder" des Bayerischen Staatsministeriums: http://www.stmas.bayern.de/kinderbetreuung/baykibig/menkin0710.pdf

Es funktioniert. Gänseblümchen hat sich nicht nur mit dem neuen Gesetz arrangiert, sondern die Herausforderung aktiv genutzt.

Gänseblümchen kombiniert einen Integrationskindergarten mit geschütztem Bereich für Kinder unter drei Jahren mit Einsteigerspielgruppenangeboten und optimiertem Tagesmutterangebot, über die regulären Öffnungszeiten der Einrichtung hinaus. Nach derzeitigem Wissenstand bieten wir damit optimale außerhäusliche Erziehung. Vergleichen Sie unsere Aussagen mit dem Informationsmedium " Kinder unter drei Jahren im Kindergarten" des Bayerischen Staatsministeriums: http://www.verwaltung.bayern.de/Broschueren-bestellen-.196-1628633.3982565/index.htm

Warum der Name Gänseblümchen für unseren Kindergarten? Das Gänseblümchen ist unscheinbar und anspruchslos, wächst fast überall und erfreut den Betrachter mit seinem einfachen Liebreiz. Im Jahreslauf gehört  es zu den Ersten und den Letzten. Obschon klein, ist es stark, ausdauernd und lebenstüchtig. Das kleinste Stück Wiese reicht im zum Wachsen. Es will etwas von der Welt wissen. Immer und immer wieder.

Gänseblümchen setzt alle Möglichkeiten des neuen BayKiBiG konstruktiv um, nutzt jede gesetzliche Ressource. Für Eltern bedeutet das niedrige Gebühren, ohne weitere Kosten, wie Spiel-, Tee- oder Projektgelder. Integration muss gut sein und bezahlbar bleiben, damit sie gesellschaftlich akzeptiert bleibt. Darum gibt es bei Gänseblümchen kostengünstige Integrationsplätze zum Regelfaktor 4,5 ohne weitere X Zuschläge.. Das freut die zuschusspflichtigen Kommunen.

Wahlfreiheit der Eltern deutlich verbessert

... wo Gemeinden, Träger und Eltern unkompliziert zusammenarbeiten, konnten überzeugende Lösungen gefunden werden. 

Bei Gänseblümchen konnten endlich mit dem BayKiBiG und den neuen Richtlinien des Bezirk Oberbayern mehr Integrationsplätze geschaffen werden. Ein Beispiel: Der Babenshamer Bürgermeister und stellvertretende Landrat, die Eltern und Gänseblümchen konnten zusammen ein außergewöhnliches Integrationsprojekt für ein schwer autistisches Kind verwirklichen. Für die Babenshamer Gemeinde besonders erfreulich, das Ganze zum günstigen Basiszuschussfaktor 4,5.

Christa Stevens in „Menschenskinder“ Ausgabe 09.2007: „Es ist wichtig, dass Politik die Entscheidungen der Familien akzeptiert“. Mit dem alten Kindergartengesetz war es in Wasserburg nicht möglich, einen weiteren Integrationskindergarten zu installieren.

Ein ganz normaler Tag

Der heutige Tag, ist ein langer Arbeitstag für unsere Erzieherinnen, denn nach der Arbeit im Kindergarten, der Arbeit als Hausfrau und Mutter am Nachmittag daheim, ist am Abend um 20 Uhr noch eine Teambesprechung im Kindergarten angesetzt.

Seit Einführung des BayKiBiG betreuen Kolleginnen mit zusätzlichem Tagesmutterzertifikat schon um 6 Uhr morgens Kinder in ihrer Tagespflegestelle daheim.

Um 7.20 Uhr nehmen sie die Kinder mit zu Gänseblümchen, um den dort schon wartenden Eltern und Kindern die Pforten zu öffnen. Ein paar kurze Worte zwischen Tür und Angel, bei den Krippenkindern, wer muß wann gewickelt und gefüttert werden und schon sind die Eltern fort in die Arbeit und die Kinder beginnen ihr Spiel. Manche Kinder bevorzugen auch erst mal in Ruhe eine Brotzeit.

Gegen 9 Uhr füllt sich das Haus. Die Erzieherinnen haben unter Berücksichtigung von Wetter- und Belegungsfaktoren verschiedene Angebote geplant. Die Spielgruppenteams stimmen die Aktivitäten mit dem Kindergartenteams ab. Jetzt geht es richtig los. Der Morgenkreis wird mit einem Lied eröffnet und die Kinder werden über das breite Angebot am Tag informiert. Die Kinder bestimmen das Angebot mit und äußern ihr Interesse. Die Projektgruppen für den Tag finden zusammen und alle verteilen sich. Es gibt die Außenaktivitäten in Mal-, Werk- und Tanzräumen. Auch die naturpädagogischen Angebote nehmen breiten Raum ein. Kooperation ist gewünscht, denn schließlich ist die Spielgruppe für viele Kinder eine Vorbereitung auf den Kindergartenbesuch. Das Haus leert sich. Es gibt Förderstunden bei unserer Heilpädagogin und Ergotherapeutin. Der Therapeut der Münchner Blindenschule ist auch noch angesagt. Deshalb ist heute die Wahlfreiheit einiger Kinder eingeschränkt.

Etwa gegen 12.30 Uhr sammeln sich wieder die verschiedenen Gruppen im Haus. Schlafenszeiten von Kleinkindern müssen berücksichtigt werden. Manchmal gibt es Stubenhocker, die sich bis zum Abholen dringend noch mal an der frischen Luft auspowern müssen. Die Erzieherinnen organisieren sich für die verschiedenen Standartangebote in der Mittagszeit. Das schafft die passende Verlässlichkeit für die Kinder zum Kindergartentagesabschluss. Die Kinder können sich austauschen, ausruhen oder auspowern, jedem das Seine.

Gegen 14.40 Uhr sind alle Kinder abgeholt und die Erzieherinnen fahren heim. Einige Kolleginnen nehmen, als zertifizierte Tagesmutter, Kinder mit in ihre Tagespflegestelle nach Hause. Manche Kinder nehmen auch an den offenen Nachmittagskursen im Hause teil.

Die Kurse beginnen um 14.30 Uhr. Sie treffen sich dort mit anderen Kindern aus Wasserburg und der Umgebung, um z.B. gemeinsam zu musizieren. Die Kurse werden von selbständigen ausgebildeten Kursleitern gehalten.

Am Spätnachmittag kehrt dann Ruhe ein ins Haus. Heute ist die Ruhe bei Gänseblümchen nur von kurzer Dauer.

Um 20 Uhr beleben schon wieder rege Fachgespräche, der, für heute angesetzten, Teambesprechung die Räume.

Gänseblümchen sind für ihre Ausdauer bekannt. Im Frühjahr sind sie bei den ersten und im Herbst bei den letzten, die blühen!

Verwaltung

Gänseblümchen hat ein flexibles Arbeitszeitmodell. Wir bieten mütterfreundliche Teilzeitarbeitsplätze. Das Team von Gänseblümchen bringt es immerhin auf 35 eigene Kinder in den Mitarbeiterfamilien.

Weiterhin bilden wir Praktikanten aus, stellen Zeit für die gute Anleitung zur Verfügung. In einem Kooperationsprojekt mit dem Betreuungszentrum Steinhöring gestallten wir ein berufliches Eingliederungsprojekt für einen behinderten jungen Mann.

Verwaltungsmäßig ist das alles kein größerer Aufwand, wenn die Partner kooperationsbereit sind.

Kooperation bringt entscheidende Vorteile

Die Stadt Wasserburg hat sieben Kindergärten und zwei Kinderkrippen. Eltern entscheiden aus pädagogischen und praktischen Gründen, welche Einrichtung ihr Kind besuchen soll. Kindergartenträger, die das BayKiBiG elternnah umsetzen, werden gebucht. Das BayKiBiG fördert geradezu die Konkurrenz unter den Einrichtungen, mit dem Ziel die Qualität des Angebots dadurch mit zu verbessern. Eine gesunde Marktwirtschaft ist förderlich!

Mittlerweile gibt es genügend Beispiele, wie eine Kooperation von Gemeinden, Trägern und Eltern hinsichtlich des Bedarfs, durch das BayKiBiG zum Wohle aller Beteiligten, am meisten der Kinder, gefördert wird.

Hinderlich ist nur, wenn Bedarfsentscheidungen in den politischen Gremien vor Ort, von Rivalitäten, Eitelkeiten und Egoismen geprägt sind ( nach Christa Stewens, in Menschenskinder 09.2007). Bisher gab es nur im Bereich der Gastkinderregellungen Anlass zu solchen Vermutungen. In Wasserburg taucht diese Annahme zum ersten mal auch für Bedarfsanerkennungen von freien Trägern in eigenen Stadtsprengel auf.

Z.B., ein Kindergartenplatz bei Gänseblümchen ist frei. Das Kind vom Haus gegenüber muss abgewiesen werden! Der Wasserburger Bürgermeister bescheinigt keinen Bedarf. Ein Kind aus dem entfernten Pfaffing wird aufgenommen. Der Pfaffinger Bürgermeister unterstützt das Wahlrecht der Eltern und genehmigt die Gastkinderregelung.

Auf hohem Niveau

Der integrative Kindergarten/ Krippe Gänseblümchen ist top organisiert – und kann hochgesteckte Qualitätsansprüche umsetzen.

„ Die Umsetzung der pädagogischen Richtlinien, des Bayerischen Erziehungs- und Bildungsplans, BEP, macht uns keine Probleme,“ so Peter Arnold der Leiter von Gänseblümchen in Wasserburg. „ Unser eigens entwickeltes Konzept neuRopäd 21®  garantiert höchste fachliche Ansprüche auf der Basis der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse zur Entwicklung des Gehirns bei Kindern.

Und tatsächlich scheint in Krippe, Spielgruppen, Integrationskindergarten und Tagespflege des gemeinnützigen Trägers Gänseblümchen alles geregelt.

Alle Angebote kooperieren miteinander. So ist es möglich, auch außergewöhnliche Betreuungszeitwünsche von Eltern zu bedienen. An manchen Tagen ist Betreuung von morgens 6 Uhr bis abends 18 Uhr nötig. Das schafft eine kleine eher familiär wirkende Einrichtung! Das fachlich breit gefächerte Team, mit Diplompädagogin, Heilpädagogin, Ergotherapeutin, freischaffender Künstlerin, Erzieherinnen und Praktikanten garantiert dabei eine außergewöhnliche Bandbreite des Angebots. Die vielen unterschiedlichen Spiel- und Lernräume in und außerhalb des Hauses geben dieser Bandbreite den passenden Rahmen.

Um die Qualität des Angebots sicherstellen zu können, erhält jede Fachkraft zur Vorbereitung auf die Arbeit mit den Kindern wöchentlich mindestens fünf Stunden Verfügungszeit. Die Verfügungszeit ist großteils nicht zeitlich und räumlich gebunden. Das ermöglicht den Erzieherinnen Fachlichkeit im Beruf und Hausfrau- und Muttersein optimal zu koordinieren. Regelmäßige Mitarbeiterbesprechungen auf Gruppen- und Einrichtungsebene dienen der Organisation der pädagogischen Arbeit und ebenso der Verwaltung. Die Bildungs- und Erziehungspläne werden von der Diplompädagogin per Supervision optimiert.

Eltern schätzen besonders die aufrichtige Betreuung durch die Fachkräfte. Dabei finden Eltern und Fachkraft immer den passenden individuellen Weg für das Kind.

Die Folge: Bedarfsanalyse und Buchungsablauf funktionieren von Anfang effektiv, seit Umstellung auf das BayKiBiG.

Wir funktionieren wie ein ganz normales Unternehmen

Der Kindergarten Gänseblümchen profitiert von der Kombination von Krippe, Spielgruppen, Integrationskindergarten, Tagespflege und offenen Kursangeboten am Nachmittag.

Im Jahr 2001 haben Anneliese und Peter Arnold ihre erste integrative Spielgruppe als gemeinnütziger Verein gegründet. Inzwischen sind weitere Angebote wie Krippe, Integrationskindergarten und Tagespflege hinzugekommen. Am Nachmittag gibt es Kursangebote für alle Kinder aus Wasserburg und Umgebung. Es gibt die Schule der Fantasie (Malen, Bildhauern, Tonen und Werken), die Musikschule Froelich, Englisch nach Helen Doron, Rhythmik und Tanz, Reiten und die Mutter- Kind Gruppe „Krabbeltreff“.

Das Spielmobil Gänseblümchen kommt an Wochenenden auf Bestellung zu Kindergeburtstagen und Hochzeiten nach Hause und bietet kindgerechte Spielangebote.

Gänseblümchen beschäftigt 8 Angestellte und ebensoviel freiberufliche Mitarbeiter. Die Arbeit ist besonders frauen- und familienfreundlich organisiert. Sie bietet Frauen die Möglichkeit Familie und Beruf gut zu vereinen. Ein weitere Vorteil: Das große Mitarbeiterteam sichert die ständige pädagogische Qualität auch bei Ausfällen durch Krankheit der Mitarbeiterinnen oder ihrer Kinder daheim.

Wir investieren viel Zeit und Energie in die Ausbildung von Praktikanten. Dabei ist uns wichtig, jungen Menschen einen motivierten Einstieg ins Berufsleben zu ermöglichen. In einem Kooperationsprojekt mit dem Betreuungszentrum Steinhöring gestallten wir ein berufliches Eingliederungsprojekt für einen behinderten jungen Mann.

II. Die Ausstattung

2.1. Personelle Besetzung und Betreuungszeiten

Das Kinderhaus Gänseblümchen ist sehr gut personell besetzt. Das Team besteht aus mehren Erzieherfachkräften, z.T. mit Montessori- Zusatzausbildung, Kinderpflegerinnen, fachübergreifenden Kräften wie Diplom Pädagogin, Heilpädagogin, Ergotherapeutin, einer in der Arbeit mit Kindern erfahrenen freischaffenden Künstlerin und zertifizierten Tagesmüttern und Vätern. Wir beschäftigen auch einen behinderten Mitarbeiter aus dem Betreuungszentrum Steinhöring. Integration ist für uns nicht nur ein pädagogisches Modell, sondern wir leben es als Erwachsene Mitarbeiter den Kindern aktiv vor. Weiterhin legen wir großen Wert auf die Ausbildung von PraktikantenInnnen verschiedener Ausbildungsrichtungen.

Die Betreuungszeiten des Kinderhauses betragen längstens mehr als sieben bis zu acht Stunden, von der Früh bis zum Nachmittag. Eine Kernbuchungszeit von vier Stunden ist ausgewiesen. Weitere Buchungszeiten sind gestaffelt ausgewiesen. Betreuungsbedarf außerhalb der Öffnungszeiten kann über Tagesmutterbetreuung im Haus und außer Haus gebucht werden. Die Tagesmütter sind z.T. ins Kinderhausteam integriert.

Unter der Trägerschaft von Gänseblümchen vereinen wir drei verschiedene Betreuungsmöglichkeiten. Bei Gänseblümchen kooperieren Kindergarten/ Krippe, Tagespflegeangebot und Spielgruppenangebot miteinander. Damit schaffen wir einen umfassenden Rahmen für alle Buchungswünsche unserer Eltern.

2.2. Beschreibung: Ein ganz normaler Arbeitstag  

Der heutige Tag, ist ein langer Arbeitstag für unsere Erzieherinnen, denn nach der Arbeit im Kindergarten, der Arbeit als Hausfrau und Mutter am Nachmittag daheim, ist am Abend um 20 Uhr noch eine Teambesprechung im Kindergarten angesetzt.

Seit Einführung des BayKiBiG betreuen Kolleginnen mit zusätzlichem Tagesmutterzertifikat schon um 6 Uhr morgens Kinder in ihrer Tagespflegestelle daheim.

Um 7.20 Uhr nehmen sie die Kinder mit zu Gänseblümchen, um den dort schon wartenden Eltern und Kindern die Pforten zu öffnen. Ein paar kurze Worte zwischen Tür und Angel, bei den Krippenkindern, wer muß wann gewickelt und gefüttert werden und schon sind die Eltern fort in die Arbeit und die Kinder beginnen ihr Spiel. Manche Kinder bevorzugen auch erst mal in Ruhe eine Brotzeit.

Gegen 9 Uhr füllt sich das Haus. Die Erzieherinnen haben unter Berücksichtigung von Wetter- und Belegungsfaktoren verschiedene Angebote geplant. Die Spielgruppenteams stimmen die Aktivitäten mit dem Kindergartenteams ab. Jetzt geht es richtig los. Der Morgenkreis wird mit einem Lied eröffnet und die Kinder werden über das breite Angebot am Tag informiert. Die Kinder bestimmen das Angebot mit und äußern ihr Interesse. Die Projektgruppen für den Tag finden zusammen und alle verteilen sich. Es gibt die Außenaktivitäten in Mal-, Werk- und Tanzräumen. Auch die naturpädagogischen Angebote nehmen breiten Raum ein. Kooperation ist gewünscht, denn schließlich ist die Spielgruppe für viele Kinder eine Vorbereitung auf den Kindergartenbesuch. Das Haus leert sich. Es gibt Förderstunden bei unserer Heilpädagogin und Ergotherapeutin. Der Therapeut der Münchner Blindenschule ist auch noch angesagt. Deshalb ist heute die Wahlfreiheit einiger Kinder eingeschränkt.

Etwa gegen 12.30 Uhr sammeln sich wieder die verschiedenen Gruppen im Haus. Schlafenszeiten von Kleinkindern müssen berücksichtigt werden. Manchmal gibt es Stubenhocker, die sich bis zum Abholen dringend noch mal an der frischen Luft auspowern müssen. Die Erzieherinnen organisieren sich für die verschiedenen Standartangebote in der Mittagszeit. Das schafft die passende Verlässlichkeit für die Kinder zum Kindergartentagesabschluss. Die Kinder können sich austauschen, ausruhen oder auspowern, jedem das Seine.

Gegen 14.40 Uhr sind alle Kinder abgeholt und die Erzieherinnen fahren heim. Einige Kolleginnen nehmen, als zertifizierte Tagesmutter, Kinder mit in ihre Tagespflegestelle nach Hause. Manche Kinder nehmen auch an den offenen Nachmittagskursen im Hause teil.

Die Kurse beginnen um 14.30 Uhr. Sie treffen sich dort mit anderen Kindern aus Wasserburg und der Umgebung, um z.B. gemeinsam zu musizieren. Die Kurse werden von selbständigen ausgebildeten Kursleitern gehalten.

Am Spätnachmittag kehrt dann Ruhe ein ins Haus. Heute ist die Ruhe bei Gänseblümchen nur von kurzer Dauer.

Um 20 Uhr beleben schon wieder rege Fachgespräche, der, für heute angesetzten, Teambesprechung die Räume.

 

2.3. Räumlichkeiten, Lage und Sachmittel

Unser Kinderhaus Gänseblümchen ist in einem schönen Zweifamilienhaus mit 160 qm Wohnfläche untergebracht. Die Garage ist zu einem 20 qm großen Werk-, Mal- und Ton- Atelier für Kinder, mit Heizungs- und Wasseranschluss, umgebaut. Spielgarten, Kräuter- und Beerengarten und abgezäunter Vorplatz bieten über 600 qm naturnah gestaltete Außenspielfläche. Im Garten gibt es einen großen Unterstand z.B. für Regenwettertage. Auf dem Vorplatz gibt es eine Steinformation unter dem alten Walnussbaum als Spielort. Auch ein alter Bauwagen als Rückzugsort steht auf dem Vorplatz. Etwa fünf Gehminuten vom Haus entfernt, haben wir auf einem Hangplateau am Inn, einen herrlichen eingefriedeten Abenteuergarten für die Kinder eingerichtet, Natur pur!

Das Kinderhaus liegt in der Nähe der Altstadt eingebettet von abwechslungsreicher Naturlandschaft. Vier verschiedene öffentliche Spielplätze mit Gerätschaften sind in gut erreichbarer Nähe. Das Kinderhausbüro ist in der Nachbarschaft, ca. 400 Meter entfernt. Es kann auch als 24 qm großer Tanz- und Musikraum für gelenkte Beschäftigungen mit den Kindern genutzt werden. Eine Kindertoilette ist vorhanden.

Die Möbel- und Sanitärausstattung der Kinderhausräume ist an die altersmäßigen Bedürfnisse der Kinder angepasst. Sanitärräume mit Wickeltisch und Toiletten sind ausreichend für Kinder und Personal vorhanden. Das Erdgeschoss ist rollstuhlgerecht und hat ein variables Raumkonzept durch einen beweglichen Raumteiler. Die spezielle Kinderküche ist hier untergebracht. Spielen und Lernen auf Fußbodenebene wird betont. Es gibt Materialien zum Bau von Bewegungsbaustellen nach den Vorgaben des ganzheitlichen motopädischen Ansatzes von Elfriede Hengstenberg. Die Fall- und Sicherheitsbestimmungen werden eingehalten. Weitere Räume des Hauses sind als Rückzugsräume für gelenkte Beschäftigungen und freies Spiel der Kinder gestaltet, z..B. als Mal- und Bastelecken, Montessori- Raum oder Puppenzimmer. Die Ausstattung dieser Räume ist veränderbar und beweglich und kann von den Kindern mitgestaltet werden. Es gibt zwei Brotzeiträume im Haus. Ein Rückzugs- und Schlafraum ist im Obergeschoss. Insgesamt stehen den Kindern neun verschieden große Spielräume zur Verfügung. Die Garderobenflächen sind bewusst sehr eng gehalten, zugunsten mehr Spielfläche für die Kinder. Das Obergeschoss hat einen großen Balkon.

Das Spielmaterial ist einfach und möglichst unspezifisch gehalten. Viele Materialien rekrutieren sich bewusst aus normalen Haushaltsbedarf oder auch der Natur. Das bringt viele Formen, Farben und Funktionen ins Spiel. Tücher, Decken und Kissen stehen den Kindern zur Verfügung. Es gibt Konstruktionsmaterial wie Kappla- Holzbausteine und Lego. Puppenecke, Montessori- Materialien, einige Spiele, Musik- und Rhythmikmaterialien und ein Experimentier- und Technikbaukasten sind spezifischere Spiel- und Lernmaterialien. Reichhaltiges kostenfreies Mal-, Bastel- und Werkmaterial in Malecken und Atelier ermutigen zur Initiative „Was ich brauche, mache ich mir selber“. Unsere Ausstattung ist bewusst einfach und möglichst unspezifisch gehalten. Das fördert die Fantasie und Initiativkraft der Kinder, hält „beweglich“.

Der Garten bietet Naturmaterial, Sand und Wasser und eine Bewegungsbaustelle aus wechselnden kostenfreien Materialien. Fallschutz- und Sicherheitsbestimmungen werden beachtet. Es gibt auch gepflasterte Flächen, z.B. zum Bobbycar fahren. Der Vorplatz bietet Raum für Aktionen, wie Malen auf Staffeleien, Planschbecken im Sommer oder Bau einer Bobbahn im Winter. Lauschig ist auch Bilderbuchvorlesen unter dem Walnussbaum. Im Beeren- und Kräutergarten ist nur Zutritt als gelenkte Beschäftigung, damit die Pflanzen bis zur Reife überleben!

Ausflüge in die Umgebung sind ständiger Standart im Kinderhaus. Wir sind bekannt und gern gesehen bei Schnecke, Hase, Reh, Werkstätten, Geschäften, Polizeirevier, der näheren und weiteren Nachbarschaft und anderen Örtlichkeiten und Menschen. Unser Abenteuergarten am Inn bietet uns die Möglichkeit verschiedenste Aspekte der Waldkindergartenpädagogik anzubieten, ohne dabei die Kinder den extremen Bedingungen ausschließlicher Waldkindergärten aussetzen zu müssen.. 

Besonders wichtig ist uns die Anpassung des Raum-, Austattungs- und Hygienekonzeptes an die unterschiedlichen Bedürfnisse der Kinder bezogen auf die breite Altersmischung in unserem Haus. Die vielen Räume in unserem Haus bieten vielfältige unterschiedliche Nutzungen an, z.B. in einem Raum die Bewegungsbaustelle für ältere Kinder, in einem anderen Raum ist die Bewegungsbaustelle auch schon für Krabbelkinder geeignet. Unsere Raumaufteilung gibt auch schon Kleinkindern Orientierung und vermeidet Reizüberflutung durch Material- und Nutzungsfülle in Großräumen. Die Teilung des Hauses in Erd- und Obergeschoss gliedert das Geschehen zusätzlich. Die Räume im OG sind auf die Bedürfnisse der Kleinkinder ausgerichtet, z.B. ein freundlicher Sanitärraum mit Wickeltisch. Kleinteile von Spielmaterial gibt es nur unter Aufsicht der MitarbeiterInnen. Die Räume sind auch leichter sauber zu halten, weil die Fluktuation zwischen Außengelände und Räumen bei den Kleinkindern wesentlich geringer ist und auch das An- und Ausziehen mit Hilfe der BetreuerInnen passiert. Die Räume im EG beziehen sich mit ihrem Angebot auf die älteren Kinder. Die architektonische und ausstattungsmäßige Gestaltung ist auf Beweglichkeit und Veränderbarkeit ausgerichtet. Die Kinder bestimmen im Dialog mit den MitarbeiterInnen  die Nutzung mit und können eigene Projekte einbringen. Das fordert ein lebendiges Raumkonzept. Ein vertrauter Rahmen bietet Platz für verschiedenste Gestaltungsmöglichkeiten. Spiel bleibt spannend, Interesse und Neugierde finden hier ihren Platz. Entdecken und Entfalten wird gefördert.

III. Leistungsangebot und Umsetzung

3.1. Allgemeine Grundlagen

Die Verschmelzung verschiedener pädagogischer Ansätze auf der Basis der neuesten Erkenntnisse der Neurobiologie und Entwicklungspsychologie macht unser Angebot einzigartig in der Region. Lage, Ausstattung und  Struktur unseres Hauses bieten jedem Kind optimale Entwicklungsvorrausetzungen. Unsere Kooperationsprojekte mit der Gänseblümchen Wald- und Naturtagespflegestelle und der Spielgruppe bieten den Kindern weitere Erfahrungsmöglichkeiten. Vom Baby bis zum Vorschulkind, ob mit oder ohne Behinderung und Verhaltensauffälligkeit, ob Junge oder Mädchen – jedes Kind entfaltet bei uns seine Potentiale. Wir stehen in einem fördernden und fordernden Dialog mit jedem einzelnen Kind. Gänseblümchen stellt einen der vielseitigsten Spiel- und Entwicklungsräume für Kinder zur Verfügung. Dr. John Medina, Talaris Institute USA: Der natürlichste Weg des Lernens ist Erforschung. Kleinkinder auf der ganzen Welt lernen dadurch, dass sie ihre Vorstellungen nach und nach zunehmend korrigieren. Diese Strategie ist eine der wirksamsten Methoden, die Speicherung einzelner Fakten im Gedächtnis zu stabilisieren und Problemlösungsfähigkeiten zu erhöhen. Die Konsequenz aus diesem Wissen sollte Neurowissenschaftler und Pädagogen zur Entwicklung eines Bildungswesens führen, das auf Hypothesen erzeugende Modelle ausgerichtet ist, um eine Informationsübermittlung zu optimieren.

Der bei Gänseblümchen integrierte Ansatz der Freinet- Pädagogik gibt diesen Forderungen u.a. einen passenden praktischen Rahmen:

Unsere Kinder dürfen

Unsere MitarbeiterInnnen zeigen, dass sie

Unser Angebot ist einzigartig in der Region. Die Angebotsstruktur wird einem weiten Spektrum von Kunden/ Elternwünschen gerecht. In den vergangenen Jahren konnten sich viele Kinder mit nachweislichen Beeinträchtigungen bei uns akklimatisieren und in tragbare Lern- und Gruppenstrukturen integrieren. Sie wechselten zu uns aus „herkömmlichen“ Einrichtungen oder ihre Eltern sahen in beklemmender Vorahnung im Vorhinein von einer Anmeldung bei herkömmlichen Einrichtungen ab. Für viele Eltern bieten wir die Integration, die sie sich für ihr Kind vorstellen. Unser Konzept ist seit Jahren praxiserprobt. Bei Kindern aus nichtdeutschsprachigem Elternhaus (Migration), achten wir besonders auf die sprachliche Integration und Entwicklung. Dabei kooperieren wir mit einer hervorragenden Wasserburger Logopädin, um auch bei diesen Kindern frühzeitig logopädischen Problemen entgegenwirken zu können.

Uns ist wichtig, das den Kindern viele MitarbeiterInnnen zur Verfügung stehen. Die MitarbeiterInnen bieten den Kindern authentische fachliche Vielfalt und persönliche Fähigkeiten. Sie stehen den Kindern mit unterschiedlichen Anwesenheitszeiten zur Verfügung. Die Ganztagskräfte bieten eine kontinuierliche Bindungsqualität die Sicherheit und Geborgenheit vermittelt. Teilzeitkräfte bieten rhythmische Bindungsqualität die erfrischende  kompensatorische und bereichernde Bezugsvielfalt bietet.

Durch unsere Betriebs- und Personalorganisation werden wir besonders den Schwerpunkten für die Betreuung von unter Dreijährigen gerecht. Wir ermöglichen Eltern und Kinder individuelle Eingewöhnungsphasen. Die Präsenz von Eltern im Tageslauf auch während langer Eingewöhnungsphasen ist eingeplant. Eltern sind erwünsch! Gemeinsam Kinderhaus- Alltag erleben schafft Vertrauen und eine Basis für unser pädagogisches Konzept. Zeit für tägliche Tür- und Angelgespräche ist in besonderem Maß eingeplant. Phasen mit 1:1 Betreuung führen nicht zu Personalengpässen im Betrieb. Die individuellen Tagesrhythmen der Kinder finden im Raumkonzept und im pädagogischen Ansatz nach Emmi Pickler Beachtung.  Der sozialemotionale Entwicklung der Kinder wird in der Einhaltung des Belegungsschlüssels des BayKiBiG berücksichtigt. Die Gruppengröße reduziert sich bei Belegung mit unter Dreijährigen.

Unser Konzept der teiloffenen Arbeit macht den Übergang vom Krippenkind zum Kindergartenkind fließend. Der „Nestcharackter“ und der „Familiengruppencharakter“ unseres Ansatzes  fördern Berührung zwischen beiden Bereichen. Das ist bedeutend für Kleinkinder und Kindergartenkinder. Manchmal retardieren ältere Kinder für eine Weile und genießen den „Nestcharakter“ im Obergeschoss.  

Besonders hervorheben möchten wir auch, dass es weibliches und männliches Fachpersonal bei Gänseblümchen gibt. Die Erziehungswissenschaft und die Entwicklungspsychologie weist auf die enorme Wichtigkeit von weiblichen und männlichen Anteilen in der Erziehung und Förderung hin. Studien und Bücher zum Thema `wird der Kindergarten heute auch den Bedürfnissen von Jungen gerecht` verdeutlichen die Wichtigkeit.

Kinder mit Migrationhintergrund finden bei Gänseblümchen optimale Bedingungen zur sprachlichen Integration. Die Lage des Kindergartens hat scheinbar Auswirkungen auf die Belegungszahlen. Die Anzahl der Kinder aus jeweils dem gleichen Sprachraum liegt im Mittel nicht über drei Kindern. Das Konzept des „offenen Hauses“ fördert die Verteilung der Kinder aus gleichem Sprachraum. Die Betonung der Eigeninitiative bei der Spielgestaltung fördert und fordert sprachliche Kommunikation auf Deutsch. Die gute Mitarbeiterausstattung erlaubt viel Kommunikation mit dem einzelnen Kind und der Kleingruppe. Die sprachliche Integration erfolgt unter diesen Bedingungen ganz natürlich!

3.2. Pädagogische Grundlagen

Für die gesunde Entwicklung und eine umfassende Bildung des Kindes bieten wir:

•Vertrauen in die selbstgesteuerte Lern- und Entwicklungsfähigkeit Ihres Kindes

• Freie Wahl der Tätigkeiten in Eigenverantwortung

• Geduld für das eigene Lerntempo des Kindes

•Verständnis und Unterstützung für seinen persönlichen Weg, seine Interessen auf der Basis von fundiertem Fachwissen

• Neugierde und Freude an der reifenden Persönlichkeit Ihres Kindes                                                                                                                 

• respektvolle und liebevolle Begleitung

• Bindungsqualität im Dialog mit dem Kind  

• die Bedeutung und den Sinn von klaren Grenzen erfahren

• Geborgenheit und Zugehörigkeit – Freiheit und Vielfalt

• Flexibilität und Verbindlichkeit durch Rituale und Einrichtungskultur

• Zeit und Raum für Mitbestimmung, Mitgestaltung und Veränderung

• Spielen und Lernen in einer vorbereiteten Umgebung, welche ständig erweitert wird

• Begleitung in der Entwicklung mit männlichen und weiblichen Qualitäten von Erziehung

• geschlechtsbewusste Erziehung für Mädchen und Jungen (typisch Mädchen – typisch Junge gibt es bei uns nicht!)

• Lernen durch Bewegung

• Lernen in naturnaher Umgebung, Wald, Feld, Wiesen, Bäche, Hänge usw.

Nebst jahrelangen Erfahrungen mit den eigenen Kindern und im privaten und öffentlichen Bildungswesen stützen wir uns auf verschiedenste naturwissenschaftliche und pädagogische Erkenntnisse. Die AutorInnen und ihre Werke sind im Anhang erwähnt.

Die Kinder bei Gänseblümchen eignen sich ein hohes Maß an Eigenverantwortung und Entscheidungsfähigkeit an. Sie kennen ihre Stärken und können sie einsetzen. Sie kennen auch ihre Schwächen und wissen, mit ihnen umzugehen. Gänseblümchen unterstützt die Kinder darin, sich selbst gegenüber ein positives Grundgefühl zu erhalten bzw. zu entwickeln. Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen sind andere Begriffe, die dieses Gefühl umschreiben.

Für den Zugang zur Gesellschaft, zur Welt, bedarf es vor allem einer Eigenschaft: Neugierde. Neugierde und Offenheit gegenüber Neuem ist nicht ein Gut, das es zu erwerben, sondern zu erhalten gilt. Jedes gesunde Kleinkind verfügt darüber. Ziel von ist es daher, für die Kinder Bedingungen zu schaffen, die es ihnen ermöglichen, ihre gesamte Kinderhauszeit hindurch ihre Neugierde auszuleben und zu behalten. Es ist unsere Auffassung, dass Interesse, Eigeninitiative, Neugierde und ein wacher Geist nicht eine Frage des Alters, sonders ein Ausdruck von Lebensbejahung, Lebensfreude, Zuversicht und Selbstvertrauen und somit von psychischer Gesundheit sind. Diese Offenheit und Neugierde sind schlichtweg die Basis für jegliches Lernen.

Die Kinder lernen bei Gänseblümchen die Möglichkeiten ihres Körpers als Ausdrucksmedium und ihre Sinne als Aufnahmesensorium kennen.

Sie lernen, mit anderen Menschen verschiedenen Alters angemessen zu kommunizieren, d.h. sich selber mit ihren Bedürfnissen und Gedanken einzubringen, anderen Menschen zuzuhören, sich in sie einzufühlen und auf sie eingehen zu können. Wir unterstützen die Kinder im Erwerb elementarer mündlicher, schriftlicher, motorischer und kreativer Ausdrucksmöglichkeiten. Die Kinder lernen für ihr Handeln Verantwortung zu übernehmen und die Konsequenzen zu tragen. Sie lernen alleine oder im Team zu arbeiten. Sie erarbeiten sich eigene Arbeitstechniken. Die Kinder finden Wege und verfügen über Fertigkeiten, eigene Ideen selbständig mit den vorhandenen Mitteln umzusetzen.

Wir bieten eine Fülle von Materialien, Bewegungs- und Betätigungsmöglichkeiten. Die Basis für die gesunde Entwicklung eines Kindes und den Erwerb der erwähnten Schlüsselqualifikationen ist, dass wir seinen individuellen Bedürfnissen mit Respekt begegnen. Dies setzen wir um, indem wir Ihrem Kind eine vorbereitete Umgebung anbieten. Dies meint einen pädagogisch gestalteten kind- und kulturgemäßen Lebens-, Lern- und Entwicklungsraum zur freien Entfaltung der Persönlichkeit. Einrichtungen und Möbel sind also den Massen und Kräften der Kinder angepasst. Die nach Schwierigkeitsgraden abgestuften Entwicklungs- und Lernmaterialien sind für die Kinder frei erreich- und wählbar. Das Material ist in Größe und Qualität so beschaffen, dass es die Kinder anspricht.

Die Arbeitsmittel sind Erfahrungsmaterial für die Sinne des Kindes. Im Umgang mit ihm schult es seine körperliche und geistige Geschicklichkeit. Durch die täglichen Erfahrungen festigt es neuerworbenes Wissen. In der vorbereiteten und gestalteten Umgebung unseres Tagesbetriebs findet ihr Kind ein reichhaltiges Angebot an strukturierten (Spiele, Materialien der verschiedenen Fachgebiete etc.) und nichtstrukturierten (Wasser, Sand, Holz etc.) Materialien, ein vielfältiges Angebot an Wissen, mannigfaltige (Lern-) Spiele, sowie Bewegungsmöglichkeiten draußen und drinnen. Beim Experimentieren, Spielen, Bewegen, Lesen, Werken, Basteln, Lernen, alleine oder mit andern tätig sein – entscheidet und wählt das Kind, wohin es seine Energien lenken will. Das Kind sucht seine Tätigkeiten entsprechend seinen aktuellen Bedürfnissen und Interessen aus, welche wiederum aus seinem momentanen Entwicklungsstand herauswachsen. Maria Montessori nennt diese innere Bereitschaft, etwas aufzunehmen und zu lernen «sensible Phasen». Sei es Schuhe binden, lesen, schreiben, rechnen oder die Uhrzeit kennen lernen – immer bestimmt eine jedem Menschen eigene innere Empfänglichkeit, was und zu welchem Zeitpunkt aus der Vielfalt der Umwelt aufgenommen wird. So kann das Kind seine Talente und Begabungen voll ausschöpfen, denn ihm steht jederzeit das ganze Bildungsangebot und authentische Bezugspersonen als Vorbilder zur Verfügung. Die Vorbildfunktion der Pädagogen wird im besonderen bei der Waldorfpädagogik betont.

Die Kinder verbringen täglich mehrere Stunden zusammen, bewegen sich frei in der altersgemischten Gruppe und sind so immer wieder mit Konflikten und Problemlösungen konfrontiert. In der sozialen Gruppe lernen sie täglich sich zu integrieren, sich zu behaupten,

Entscheidungen zu treffen, zu diskutieren, eigene Grenzen abzustecken, andere zu respektieren, eigene Standpunkte zu vertreten, mit anderen zusammenzuarbeiten, zu warten bis ein Spiel- oder Lernmaterial frei ist, Absprachen zu treffen, zu helfen und sich helfen zu lassen, zuzuschauen und von älteren Kindern zu lernen. So lernen die Kinder mit Älteren und Jüngeren, Stärkeren und Schwächeren umzugehen und dadurch ein realistisches soziales Weltbild zu entwickeln.

Nur in einer entspannten Umgebung kann sich das Kind in ein selbstgewähltes Spiel oder Lernthema vertiefen. Klare Regelungen und Strukturen geben deshalb den Rahmen innerhalb dessen auch die verschiedenen Konflikte ausgetragen werden. So lernt das Kind, innerhalb festgelegter Grenzen, seine Freiheit zu nutzen und sich im sozialen Gefüge mitverantwortlich zu bewegen.

Die Grenzen ergeben sich einerseits aus dem alltäglichen Zusammenleben im ganzen Betrieb (Betriebsorganisation). Andererseits werden Regeln mit den Kindern erarbeitet, diskutiert, geändert und dem täglichen Zusammenleben angepasst.

Der gemeinsam verbrachte Tag mit Stationen in verschiedenen Räumen, Brotzeiten, Garten,  und  Ausflügen macht das Kind außerhalb des Elternhauses vertraut mit den verschiedensten Alltagssituationen im zwischenmenschlichen, wie auch im kreativen, intellektuellen und praktischen Bereich.

Der Alltag birgt tausend Anregungen für technische Grundlagen, spielerisch mit den verschiedensten Themen (z.B. Sprache, Rechnen, Biologie, Technik, Geographie etc.) vertraut zu werden und immer wieder Neues zu entdecken. Alles Lernen wird im Kontakt mit konkreten Materialien und in konkreten Umständen des Alltages sinnvoll und spannend. Ein Technik, Physik und Elektronikbaukasten der Firma Siemens erweitert als didaktisches Material die gängigen Möglichkeiten vor Ort.

Wir geben den Kindern die Gelegenheit, konkrete Erfahrungen in der «Außenwelt» zu machen und gemäss ihren Interessen an der Erwachsenenwelt teilzuhaben, z.B. beim selber Einkaufen, bei Museums- und Ausstellungsbesuchen, bei Exkursionen in der Natur, bei aktiven Besuchen im Krankenhaus, in Fabriken, in öffentlichen Institutionen und verschiedenen Handwerksbetrieben.

In der Kinderhaus werden Ausflüge auf Spielplätze, in den Wald, zum Fluss, in die Stadt zum Bauernhof angeboten. Lernfreude durch die täglichen, stündlichen Entscheide, ob alleine, zu zweit oder in der Gruppe gearbeitet werden soll, in welchem Raum, mit welchem Material, mit welcher Vorgehensweise, wie lange etc.. Dadurch lernt das Kind seine Bedürfnisse und Möglichkeiten zu erkennen und zu befriedigen. Dies ist die Grundlage für selbständiges, bildendes Lernen und für die Entwicklung eines gesunden Selbstvertrauens und Bewusstseins. Die Freude am Leben, am Lernen und an sich selber wird so erhalten, entfaltet und vertieft.

Dank der Tagesstruktur und der freien Wahl der Tätigkeit widmen sich die Kinder zum Teil während Stunden oder Tagen intensiv ihren Spielen oder Projekten. Die Kinder müssen täglich eigene Ideen entwickeln und Lösungswege suchen. Sie stoßen dabei an Grenzen, lernen durchzuhalten, ihre Ziele, den Sinn der Aufgabe neu zu formulieren und wieder in Frage zu stellen. Sie müssen auswählen, unterscheiden, abwägen und entscheiden welchen Weg sie gehen wollen. Dabei behalten die Kinder das, was sie selbst erarbeitet haben, was sie aus eigenem Interesse herausgefunden und begriffen haben. Die Kinder lernen, sich die notwendigen Informationen selber zu beschaffen und ihr Wissen je nach Interesse zu vertiefen. Materialien, Bücher, Betreuungspersonen etc. stehen zur Verfügung, um ihnen bei der Suche nach Antworten anregend behilflich zu sein.

Die Kinder können an verschiedenen Angeboten teilnehmen oder eigene Projekte inszenieren. Im Morgenkreis im Kinderhaus feiern sie Geburtstage oder andere Feste im Jahreszyklus, malen zu Musik, machen gemeinsam Spiele, lernen neues Spielmaterial kennen, musizieren, tanzen, singen etc. Auch entstehen immer wieder Neigungsgruppen, die sich bestimmten Themen zuwenden, wie z.B. Mathematik, Geschichten vorlesen oder erzählen, Buchstaben, Werken, Technik, Singkreis etc. Diese Themen werden von den pädagogischen BetreuerInnen angeboten oder von den Kindern gewünscht.

Wir bieten viele Wahl- und Beschäftigungsmöglichkeiten für die Kinder. Gleichzeitig bietet unsere Betriebsorganisation und Dienstplangestaltung Kindern die Zuwendung, Nähe und Führung die sie entwicklungsbedingt brauchen. Die Kinder finden passende Bezugpersonen mit passender zeitlicher Präsenz für ihre Bedürfnisse. Wir arbeiten nach einem halboffenen Konzept im Haus. Da weiß jedes Kind, wo sein "Nest" ist und je "flügger" es wird, um so mehr erweitert sich sein Erlebnisraum. Dabei ist die Begleitung der Bezugspersonen erst recht eng. Der Entwicklungsstand des Kindes und die Erfahrungen aus der genauen Beobachtung des Kindes bestimmen dann in Folge " die Länge der Leine" zwischen MitarbeiterIn und Kind. Jedes Kind spürt, meine Bezugspersonen sind für mich da. Trösten, anregen, beraten und Grenzen setzen sind dabei gefragt.

3.3. Aufgaben der MitarbeiterInnen

Rolle und Aufgaben der Fachkräfte in Beteiligungsprozessen

Einzelnes Kind

Interaktion unter Kindern

Kontaktherstellung

Konfliktmanagement

Kindergruppe

Moderation und Unterstützung von Diskussionsprozessen zwischen Kindern

Qualitativ hochstehende Begleitung und Betreuung

 

Kindergartenalltag im Dialog mit den Eltern gestalten

Wir freuen uns über Tür- und Angelgespräche. Um ca. 10.00 Uhr ist immer der Kaffee fertig. Wenn Eltern Zeit haben und vorbeischauen, bieten wir Ihnen gerne ein Tässchen an.

Wir machen viele Photos vom Kindergartenleben. Jedes Halbjahr gibt es eine neue Bilder- CD. Bei uns passiert jeden Tag so viel. Das lässt sich nur schwer in Wochenpläne oder Wochenrückschauen fassen. Photos und Bilder an der Pinnwand vermitteln Eltern regelmäßig einen Eindruck von der Vielfalt. Auch Infos und Termine finden Sie dort.

Eltern wollen mehr über Ihr Kind erfahren. Dazu bieten sich Elterngespräche an. Gerne vereinbaren wir einen Termin. Wir bereiten den Termin vor. Informationen werden im Team gesammelt und in einem Beobachtungsbogen festgehalten.

Es gibt auch Elternabende. Hier ist Gelegenheit sich über das Thema des Abends auszutauschen, Miteltern kennen zu lernen und sich einzubringen. Das kann durchaus nett sein und auch was bringen.

Unsere gemeinsamen Feste sind klein und beschaulich. Gemütlichkeit und Entspannung sind angesagt. Wer will, bringt sich mit Essen und Trinken ein. Manchmal haben Eltern noch andere Möglichkeiten etwas zum Fest beizutragen. So konnten wir zum Beispiel schon mal ein Kartoffelfeuer auf dem Bauernhof anbieten oder hatten ein echtes Pferd für den St. Martin- Zug.

Wir bleiben im Gespräch mit Eltern

Unser Kindergarten ist eine kleine Einrichtung. Die Elternschar ist überschaubar. Da ist noch ein normaler alltäglicher Kontakt möglich. Meistens wissen wir, wie wir mit unseren Eltern dran sind! Kontakt lässt sich ja auch ein bisschen spüren.

Wir sprechen mit Eltern, sie sprechen mit uns. Das muss nicht nur heile Welt sein. Wir können auch mal was vertragen! Vorschläge, Hinweise oder Kritik höflich vorgebracht, macht es uns natürlich etwas leichter, darüber zu sprechen.

Qualitätssicherung

Wir sind immer auf dem Laufenden!

Fachpresse, Fachliteratur, Fortbildungen, Austausch mit Kolleginnen und Lehrern, Kooperation mit angrenzenden Fachbereichen hält uns wach und beweglich. Die Grundlagen zur kindlichen Entwicklung sind neu definiert. Das eine oder andere wird bisweilen feiner beleuchtet. Unser Ansatz ist auch langfristig sehr aktuell. Trotzdem wollen wir wissen was los ist „rund ums Kind“. Das heißt, sich genau zu informieren und auszusondieren. Es gibt auch viel „Mist“ auf  dem Markt! Wir sprechen gerne mit Eltern über aktuelle Entwicklungen.

Vorbildfunktion/ Werte verkörpern und leben

Wir, Peter und Anneliese Arnold haben diesen Kindergarten gegründet, sind Träger, Mitarbeiter und Vermieter in Einem. Das ist eine große Aufgabe. Wir haben drei Kinder. Für die Familie stellt unser Kindergarten auch ein großes finanzielles Risiko da. Anneliese und ich haben uns sehr gut überlegt, ob unser beruflicher Idealismus den Einsatz wert ist.

Wir stehen zu unseren Zielen und der Verantwortung. Wir machen uns als Personen erlebbar und begreifbar. Unsere Initiativkraft ist spürbar. Diese Eigenschaften schätzt z.B. die Waldorfpädagogik. Die Neurobiologie macht diese positive Qualität der Interaktion beim Gegenüber messbar!

IV: Qualitätssichernde Maßnahmen

V: Häufige Fragen von Eltern

Wie sieht ein Reich für Kinder aus? Kurzlebigkeit oder dauerhafte Spielräume?

Beispiel:

 Ich stehe im Garten des Kindergartens und frage ein paar Kinder, wer mir beim Fegen der Terrasse helfen mag. Dabei habe ich drei Besen in der Hand. Meinen großen Borstenbesen und zwei herrliche Kinderbesen, blau mit roten Borsten. Um welchen Besen reißen sich meine kleinen Helfer? Im Kaufhaus und für ein, zwei Nachmittage mögen die Kinderbesen interessant sein, aber hier...? Die Kinder lieben das authentische, das was im echten Leben auch ist. Hier im Beispiel geht es ja um „echte“ Arbeit. Terrasse fegen. Da wollen sie auch „echte“ Arbeiter sein, mit „echtem“ Besen!

Darum ist unser Kindergarten auch nach Erwachsenen- Maßstäben gestaltet. Das Haus fügt sich harmonisch in das Gelände ein. Der Garten ist einfach und naturnah mit großen Steinen, Bäumen, Büschen, Sand und Kiesflächen gestaltet. Es gibt jede Menge „Baumaterial“ wie Bretter, Paletten, Leitern und Kisten. Es gibt bewusst keine langweiligen Spielplatzgerätschaften!

Auch im Inneren des Hauses spiegelt sich die Erwachsenenwelt wieder. Es hängen z.B. schöne Bilder von Malern an den Wänden. Unser Klavier und das Schlagzeug wurden auch für Erwachsene gemacht. Extra keine Kinderorgel und kein Kinderschlagzeug!

Bestimmte Einrichtungsbereiche wie z.B. Maltisch, Brotzeittisch, Küche oder sanitäre Anlagen sind natürlich den körpermaßen der Kinder angepasst. Das ist von der Funktionalität her wichtig.

Wie sieht ein Tag  für Kinder aus?  Verplant oder lebendig organisiert?

Beispiel:

Es ist Vorweihnachtszeit, Adventszeit. Ich habe mit einigen Kindern vor, unsere Krippe selber aus Holz und Naturmaterial zu bauen. Es sollten Maria und Josef, der Esel, der Stall usw. werden. Denkste! Meine interessierten Kinder wollen die nächsten Tage nur Ritter aussägen und gestalten. Was soll ich mit den ganzen Rittern in der Weihnachtszeit? Erst nach vier Tagen wollten die ersten Kinder an die Herstellung der gebotenen Figuren gehen.

Eine Krippenszene mit lauter Rittern stellte sich mir beim gemeinsamen Spielkreis vor. Zu meiner Rettung, viel mir ein, dass Maria und Josef  damals wegen der Volkszählung unterwegs waren. Und wo der König ist und sein Volk zählen will, da sind natürlich auch seine Ritter. Später wollten einige Kinder dann selber noch eine Volkszählung/ Kinderzählung machen. Eine herrliche Gelegenheit, um mit Zählen und Zahlen umzugehen.

Beispiel:

Mit unserer besonderen Raumteilungswand habe ich in der Früh die Spielbereiche grob gegliedert. Alles ist offen, einsehbar und soll zum Spielen anreizen. Ich habe mir Gedanken gemacht und auch einiges an Material und Möbeln bewegt. Wieder kommt alles anders. Kaum sind die ersten fünf Kinder eingetroffen, fällt dreien von ihnen ein, sie wollen für sich sein und turnen. Sie bitten mich, die bewegliche Wand zu verschieben und eine Bewegungsbaustelle nach ihren Vorstellungen mitzubauen. Alles anders wie geplant. Mir fällt es nicht immer leicht, von meinen Vorstellungen loszulassen und mich neu einzulassen. Mit den Kindern gehen! Belohnt wurde ich mit herrlichem Kinderspiel an diesem Tag.

Kinder brauchen Anregung und Führung. Fachwissen ist wichtig. Es gibt auch Grenzen. Die Kunst ist, im Fluß zu bleiben, den Dialog mit dem Kind zu pflegen und im richtigen Moment „zu Punkten“. Vielleicht ist manchen Pädagogen diese Fähigkeit von Natur aus gegeben. Ich bin ehrlich! Wir im Team sind sicher Leute, die dieser Kunst schon immer zugeneigt waren. Doch wir alle haben uns, über viele Berufsjahre hinweg, erst darin üben müssen. Das ist anstrengend und zuweilen auch schmerzlich fürs Ego.

Warum spielt der Kindergärtner kaum mit den Kindern?

Beispiel:

„ Peter, baust du mit uns Lego“, fragt ein Kind. Ich antworte, dass ich mitkomme ins Bauzimmer. Wir machen es uns dort gemütlich. Kaum auf dem Bauteppich gelandet, werde ich wieder gefragt: „Warum baust Du nichts?“ Ich antworte: „ Ich bin nur dabei, damit ich bei euch bin. Bauen müsst ihr alleine.Die Kinder bauen und manchmal helfe ich oder habe eine kleine Idee. Irgendwann hat es sich dann ausgebaut und etwas neues liegt an.

So viel Anregung wie nötig, so wenig Anregung wie möglich! Auch so ein Spruch, aber kein schlechter!  Diese Haltung allein bringt es aber noch nicht. Es muß noch eine wichtige Komponente hinzukommen. Wie viel Abstand, wie viel Nähe zur mir als Bezugsperson brauchen die Kinder in diesem Moment? Wieder so eine „Kunst“! Wer sie beherrscht, fördert kindgerechte Spiel- und Lernsituationen.

Eine Menge Fachwissen zu Neurobiologie, Entwicklungspsychologie und Pädagogik ist bei den Fachkräften vorhanden. Dieses Wissen wartet darauf, bei der genauen Beobachtung der Kinder, in das Bewusstsein treten zu dürfen. Beides ist wichtig, Erziehungskunst und Fachkompetenz.

Klar!!! Aber manchmal genießen die Kinder und MitarbeiterInnen auch einfach nur die herrliche Spielsituation.

 

Es gibt eine breite Altersmischung in der Gruppe. Findet mein Kind auch passende Mitkinder?

Beispiel:

Der Kleinste ist gerade mal ein Jahr alt. Einer von den großen Buben kümmert sich um unseren Kleinen bei seinen Krabbel- und Kletteraktionen. Der große Junge schaut sehr genau hin. Er versucht Gefahrstellen aus dem Weg zu räumen. Den anderen Kindern sagt er, was sie alles nicht tun dürfen im Bewegungsraum, wegen dem Kleinen. Später turnt unser großer Junge mit einem großen Mädchen selber an den Gerätschaften.

Die Mischung macht’s! Natürlich wäre es schön, wenn unser großer Junge zehn gleichaltrige Buben zur Auswahl hätte. Die Praxis sieht aber anders aus! Was meinen sie „wie die Post abgeht“, mit einem Schwergewicht von großen Buben in der Gruppe? Oft mündet dann die Energie eines solchen Bubenschwalls in Langeweile und Unlust. Gleichheit wird langweilig.

Meistens reicht schon ein guter Freund oder Freundin in der Gruppe, um die Vielfalt und Anregung, die eine große Altersmischung mit sich bringt, nutzen zu können.

Die Kinder sollen das Lernen lernen. Diese Lernkompetenz ist auch dem Gesetzgeber sehr wichtig. Gemeint ist damit, zu wissen, wie man etwas lernen kann. In lebensnahen Situationen zeigt z.B. das ältere Kind dem jüngeren, wie es  eine Situation bewältigen kann. Das größere Kind freut sich dabei über seine Kompetenz.  Die Erziehungswissenschaft weiß schon lange um die Vorteile der breiten Altersmischung in Kindergartengruppen.

Sinnvoll wird das ganze aber nur mit genügend Personal. Das kostet.

 

Mag ich lieber einen gemütlichen oder einen beweglichen Kindergarten?

Beispiel:

Ich weiß schon, viele Mütter lieben das: Die Kinder sitzen an den Tischen. Sie spielen und malen. Manche basteln sogar tolle Sachen mit der Kinderpflegerin. Alles ist so herrlich bunt dekoriert. Echt stimmungsvoll, einladend und gemütlich.

Bei uns bringen die Kinder ihre Vorstellungen mit ein. Die sind oft sehr vielfältig. Zwei Mädchen finden es gemütlich, sich in der hintersten Ecke des Bälleraumes eine Höhle zu bauen. Sie reden vom Wochenende. Zwei andere Mädchen schwingen schon an der Reckschaukel. Zu ruhig war vielleicht ihr Wochenende, sie brauchen Bewegung. Ein Kind will mit mir sofort in den Werkraum, die Sache vom Freitag noch mal neu bauen. Zuhause sind ihm neue Ideen gekommen. Ein Junge will gar nichts machen, nur auf dem Schoß sitzen. Erst mal ankommen in der neuen Kindergartenwoche! Des einen Gemütlichkeit, ist des anderen Beweglichkeit! Können Sie sich vorstellen (wie oben beschrieben), dass so viele kleine Kinder, im selben Moment, die selbe Vorstellung von „Sitzpädagogik- Gemütlichkeit“ haben? Die Gemütlichkeit oder Beweglichkeit unserer Kinder, ist für uns im Team meist sehr bewegt und unromantisch. Manchmal beschleicht mich dann ein Gefühl: Ach wie gemütlich wäre jetzt „Sitzpädagogik“! Und schon ruft wieder ein Kind: „Kannst Du mir helfen Schuhe binden, ich will in den Garten?“ Jetzt muß ich den Garten auch noch im Blick haben. Weg ist die Gemütlichkeit!

Womit spielt und lernt mein Kind?

Über die Gestaltung von Haus, Räumen und Garten haben wir bereits oben gesprochen. Es ist unserer Erwachsenengeschmack, der hier den äußeren Rahmen bestimmt.  Kinder wollen in eine Erwachsenenwelt hineinwachsen, nicht in eine Extra- Kinderwelt. Als sporadisches Freizeiterlebnis mag die Extra-  Kinderwelt toll sein. Sich ein Stück Erwachsenenwelt erobert zu haben macht selbstbewusst. Das ist schon sehr feinsinnig und gewagt ausgedrückt. Im Kindergartenalltag lassen uns die Kinder diesen Aspekt aber durchaus spüren.

Die Spielsachen sind einfach gehalten.

Beispiele:

Es gibt kein fertiges Spielhaussystem mit genormten vorgefertigten Teilen, sondern es gibt nur Matten, Stühle, Holzplatten und Decken zum Bau eines Lagers oder Häuschens.

Die Bauklötze sind aus Hartholzabfällen vom Schreiner. Braucht ein Kind gleiche Bausteine zum bauen, muss es erst sortieren und vergleichen.

Bei den Bauklötzen wird noch ein anderer wichtiger Punkt deutlich. Größen- und Formwahrnehmung lernen die Kinder überall, wenn die Umgebung vielseitig und abwechslungsreich ist. Es braucht nicht immer spezielles didaktisches Material, um etwas lernen und erfahren zu können.

Die Kinder finden bei uns viele Dinge aus dem normalen Haushalt wieder, drinnen und draußen.

Beispiel:

Die Schüsseln, Messbecher, Töpfe, Taschen, Gürtel, Besen, Schaufeln usw. stammen aus der Haushalts- und Gartenabteilung des Baumarktes oder (ausgemustert) aus privaten Haushalten.

Die Dinge sind authentisch. Ihr Kind fühlt sich beim Spiel wie Mama oder Papa. Dieses Gefühl motiviert. Es beflügelt die Phantasie und die Aktivität ihres Kindes.

Holzstäbe, Würfel, Ringe, Kugeln, Bälle, Tücher u.a. sind die Gegenstände mit denen Mimi Scheiblauer in ihrer Rhythmik gearbeitet hat. Diese einfachen Dinge wirken im Besonderen auf die Bildbarkeit von Kindern zurück. Auch ohne das wir gleich eine rhythmische Übung machen, geht von diesen einfachen Formen und Eigenschaften der Gegenstände, eine Faszination auf die Kinder über. Ständig werden sie für alle nur möglichen Beschäftigungen gebraucht.

Es gibt nur weniges fertiges Spielzeug, wie z.B. Puppen. Braucht ein Kind etwas Spezielleres, muss es Initiative zeigen und es improvisieren und herstellen. Bei Legos lässt sich das gut vorstellen.

Ein anderes Beispiel:

Die Legoplatten sind schon verbaut. Ein Kind möchte aber noch eine Garage für sein Auto bauen. Ich mache den Vorschlag in die Werkstatt zu gehen und aus passenden Holz- und Pappresten eine Garage zu sägen, hämmern und zu tuckern  Am Schluss hat das Kind das Ganze noch angemalt und war mächtig stolz.

Das ist eine andere Spielqualität als sie von hochgradig vorgefertigtem Spielzeug ausgeht, wie z.B. Plastikautos. Durch die phantasievolle Mischung von Materialien wird das gemeinsame Spiel der Kinder immer wieder belebt. Die Improvisationen gehen natürlich leicht kaputt, Na herrlich, da kommt keine Langeweile auf!

Beispiel:

Selbstgemachte Knetmasse und Ton. Knetmasse aus Salzteig ist leicht formbar und schon kleine Kinder können voll einsteigen. Mit zunehmenden Kräften und Willen zur Anstrengung wird Ton ein ewig interessantes „Spielzeug“.

In der Waldorfpädagogik Rudolf Steiners gibt es viele wichtige Hinweise zu den Gestaltungskräften des Kindes, die sich im arbeiten mit Ton ausdrücken.

Wir sind mit den Kindern viel im Freien an der frischen Luft. Es gibt eigens einen Schuppen, der den Kindern, auch bei Nieselregen, den Genuss von frischer Luft ermöglicht. Neben Freifläche und Garten rund ums Haus, nutzen wir die herrliche und vielseitige nähere Umgebung des Kindergartens. Was den Kindern und uns da alles so einfällt, würde hier den Rahmen sprengen. Die Erziehungswissenschaft beschreibt mittlerweile den Wert von sogenannten Brachflächen für das kindliche Spiel. Spielplätze sind auf Dauer lähmend für die Aktivität. Wir finden bei uns in Wald und Feld solche Flächen. Aber auch im Garten ist alles beweglich und gestaltbar. Es gibt keine festen Spielgeräte, nur Bewegungsbaustellen aus verschiedensten Materialien. Ein besonderes Lob gilt der Wasserburger Polizei. Sie ist ein beliebtes, spontanes Ausflugsziel unserer Kinder. Wir bedanken uns für die Offenheit und die Geduld der Polizisten. Bei unseren anderen Ausflügen in die Stadt, erleben wir sehr viel Wohlwollen. Die betroffenen Geschäftsleute und das Wertstoffhofpersonal sind immer sehr nett und interessiert. Besonderer Dank gebührt auch unserem Nachbar Robert Hiebl, mit seinem Bauernhof und Tieren. Seine Kinderfreundlichkeit und praktische Unterstützung bei Projekten sind für uns und die Kinder von großem Wert. „ Bulldog, Bauernhof und Pferde“ wichtige Worte und Erfahrungen für unsere Kinder.

Manche Sachen lassen sich nicht selber herstellen. Die kaufen wir, z.B. Laufräder und Sulkys. Beim Montessori- Material lässt sich einiges selber machen und anderes muß gekauft werden. Bei der Ausstattung sind wir Pragmatiker. Wir machen das, was uns sinnvoll erscheint. Wir machen uns nicht von einer einengenden Spielideologie abhängig.

Beispiel:

Waldpädagogik ist in vielen Aspekten interessant für uns. Aber nur „Wald“ schafft nicht die Vielfalt, die wir uns für unsere Kinder wünschen.

Jahreszeiten, Jahreslauf, aktuelle Ereignisse und auch unsere christliche Festtradition behandeln wir mit den Kindern. Bei den kirchlichen Festen beschränken wir uns auf die einfachen Grundaussagen: z.B. Teilen bei St. Martin. Auf Wunsch feiern wir Geburtstag. Jede Feier hat einen individuellen Charakter.

Im ganzen Haus stellen wir den Kindern unterschiedliche Musikinstrumente zur Verfügung. Die Kinder können sich als Musiker ausprobieren. Mit musikalischen Improvisationen, Gesang, selbsterfundenen Liedimprovisationen und auch bekannten Kinderliedern leben wir Musik. Rhythmische Tanzeinlagen, gerne selbsterfunden, oder Fingerspiele bereichern das Ganze. Musik als Ausdruck von Lebensfreude und Kreativität.

Beispiel:

Ein Kind hat die CD der älteren Schwester dabei, irgendein aktueller Hit. Zusammen mit den Freunden wird eine Bühne vor der Tafel im Tanzzimmer gebaut. Die Tafel wird passend bemalt und die verschiedensten Tücher dienen als Kostümierung. Chiffon- Tücher werden an Stäben befestigt. Und dann...... geht´s ab! Der Spiegel auf der gegenüberliegenden Wand macht es zusätzlich sichtbar für die Akteure.

Was habe ich als Mutter oder Vater mit dem Kindergarten zu tun?

Der erste Kontakt!

Beispiel:

Sie rufen an und brauchen einen Kindergartenplatz. Ich frage, welches Angebot Sie brauchen, ob Sie bestimmte pädagogische Vorstellungen und Wünsche haben, ob Sie schon etwas über uns gehört oder gelesen haben. Dann lade ich Sie ein, sich bei laufenden Betrieb den Kindergarten anzuschauen. Sie können sich dann ein Bild von unserer Arbeit machen. Sie können spüren, ob Sie die Atmosphäre in unserem Haus mögen. Wir vereinbaren einen Termin. Sie hinterlassen Name und Telefonnummer, falls wir, aus irgendeinem Grund, den Termin verschieben müssen.

Besuch im Kindergarten

Es ist uns wichtig, dass die Eltern sich unsere Einrichtung live mit ihrem Kind anschauen. Es gibt mal ruhigere mal belebtere Tage. Was Sie sehen ist live, nicht gestellt. Unsere normale tägliche Arbeit. Ich führe die Besucher durchs Haus und erläutere unsere Arbeit. Wir freuen uns, wenn Sie sich Zeit nehmen und am Geschehen teilnehmen. Nach dem Besuch schlafen Sie einmal über das Erlebte und/ oder sprechen Sie z.B. mit der Freundin darüber. Kommen neue Fragen auf, rufen Sie uns an.

Anmeldung

Alles ist o.k. und Sie wollen Ihr Kind anmelden. Bei Bedarf erklären wir Ihnen die wichtigsten Punkte zur neuen Kindergartenfinanzierung des Bayerischen Kinderbildungs- und Betreuungsgesetzes. Das kann für Nicht- Wasserburger- Eltern wichtig sein. Wir schließen mit Ihnen einen allgemeinen Betreuungsvertrag und einen dazugehörigen Buchungszeitvertrag ab. Außerdem bekommen Sie von uns einen Handzettel mit den wichtigsten Infos zum Thema: Start im Kindergarten. Während der Startphase bestimmen Sie selber, wie oft und wie lange Sie bei Ihrem Kind bleiben. Manchem Kind fällt die Eingewöhnung mit der Mutter leichter. Die gemeinsame Zeit mit Ihnen nutzen wir, um Ihnen einen tieferen Einblick in unsere Arbeit zu vermitteln..

Kindergartenalltag

Wir freuen uns über Tür- und Angelgespräche. Um ca. 10.00 Uhr ist immer der Kaffee fertig. Wenn Sie Zeit haben und vorbeischauen, bieten wir Ihnen gerne ein Tässchen an.

Wir machen viele Photos vom Kindergartenleben. Jedes Halbjahr gibt es eine neue Bilder- CD. Bei uns passiert jeden Tag so viel. Das lässt sich nur schwer in Wochenpläne oder Wochenrückschauen fassen. Photos an der Pinnwand vermitteln Ihnen regelmäßig einen Eindruck von der Vielfalt.  Auch Infos und Termine finden Sie dort.

Sie wollen mehr über Ihr Kind erfahren. Dazu bieten sich Elterngespräche an. Gerne vereinbaren wir einen Termin mit Ihnen. Wir bereiten den Termin vor. Informationen werden im Team gesammelt und in einem Beobachtungsbogen festgehalten.

Es gibt auch Elternabende. Hier ist Gelegenheit sich über das Thema des Abends auszutauschen, Miteltern kennen zu lernen und sich einzubringen. Das kann durchaus nett sein und auch was bringen.

Unsere gemeinsamen Feste sind klein und beschaulich. Gemütlichkeit und Entspannung sind angesagt. Wer will, bringt sich mit Essen und Trinken ein. Manchmal haben Eltern noch andere Möglichkeiten etwas zum Fest beizutragen. So konnten wir zum Beispiel schon mal ein Kartoffelfeuer auf dem Bauernhof anbieten oder hatten ein echtes Pferd für den St. Martin.

Wir bleiben im Gespräch mit Ihnen

Unser Kindergarten ist eine kleine Einrichtung. Die Elternschar ist überschaubar. Da ist noch ein normaler alltäglicher Kontakt möglich. Meistens wissen wir, wo wir mit unseren Eltern dran sind! Kontakt lässt sich ja auch ein bisschen spüren. Wir sprechen mit Ihnen, Sie sprechen mit uns. Das muss nicht nur heile Welt sein. Wir können auch mal was vertragen! Vorschläge, Hinweise oder Kritik höflich vorgebracht, macht es uns natürlich etwas leichter, darüber zu sprechen.

Der Elternbeirat

Sie haben auch die Möglichkeit Anliegen über den Elternbeirat an uns heranzutragen. Der Elternbeirat ist ein von den Eltern gewähltes Gremium. Er hat beratende Funktion im Kindergarten. Schaffen es Elternbeirat, Team und Träger einen gemeinsamen Weg des Austausches zu finden, profitieren Kindergarten und Kinder davon.

Wir sind immer auf dem Laufenden!

Fachpresse, Fachliteratur, Fortbildungen, Austausch mit Kolleginnen und Lehrern, Kooperation mit angrenzenden Fachbereichen hält uns wach und beweglich. An den Grundlagen zur kindlichen Entwicklung ändert sich zur Zeit nicht viel. Das eine oder andere wird bisweilen feiner beleuchtet. Unser Ansatz bleibt auch weiterhin sehr aktuell. Trotzdem wollen wir wissen was los ist „rund ums Kind!“ Es heißt sich genau zu informieren und auszusondieren. Es gibt auch viel „Mist“ auf  dem Markt! Wir sprechen gerne mit Ihnen über aktuelle Entwicklungen.

Was ist, wenn mein Kind nur in einem bestimmten Tätigkeitsbereich arbeiten will?

Wenn sich ein Kind in einer sensiblen Phase befindet, ist es wichtig, es gewähren zu lassen, denn nun lernt es mit einer besonderen Intensität und Leichtigkeit. Wenn sein Wissensdurst gestillt ist, wird es sich einem anderen Tätigkeitsbereich zuwenden. Meidet es jedoch einen bestimmten Bereich aus Angst oder Unsicherheit, wird die Begleitperson reagieren. Zusammen mit dem Kind versuchen wir einen Weg zu finden, um erste Schritte hin zu einem anderen Bereich wieder zu wagen.

Was ist, wenn mein Kind «nur spielt»?

Sehr aufschlussreich in diesem Zusammenhang ist ein Ausschnitt aus dem Buch Der nächste Schritt der Menschheit von Joseph Chilton Pearce: „Alle und jede Form des Spiels ist Übung und gibt das Fundament für das symbolisch-metaphorische Denken ab, sowohl für Konkretes und Formaloperationales, wie auch für höhere Mathematik, Wissenschaften, Philosophie, also für alles, was wir als höhere Gedankengänge oder Bildung ansehen. Spiel ist das Fundament schöpferischer Intelligenz, der Raum und Zeit zur Entwicklung gegeben werden muss. Spiel bereitet uns auf eine Teilnahme an der Gesellschaft und deren Entfaltung vor.”
Ab einem gewissen Alter ( z.B. 7 Jahre lt. Anthroposophie, Rudolf Steiner) öffnet sich das Kind auch für andere Lernstrukturen, um Schreiben, Lesen, Rechnen, Fremdsprachen etc. einzuüben.

Lernt mein Kind genug? Reicht dieses <<freie Spielen>> für mein Kind aus?

Bei Gänseblümchen achten wir sehr genau auf Ihr Kind. Wir checken dabei bis ins Detail ab, wie sich Ihr Kind entwickelt. Dabei gehen wir nach System vor. Wir verwenden die Entwicklungstabellen von Prof. Beller/ Freie Universität Berlin, den Beobachtungsbogen des Staatsinstituts für Frühpädagogik, IFP/ den sismik Bogen zur Sprachentwicklung/ IFP, unseren hauseigenen Beobachtungsbogen zur Entwicklung des Kindes/ und unseren hauseigenen Förderplan zur Feststellung und Fortschreibung des Hilfe- und Förderbedarfs bei beeinträchtigten Kindern/ Integrationsplätze. Wir übersehen nichts! Wir begleiten Ihr Kind in seiner Entwicklung und fördern es rechtzeitig, wenn etwas nicht in Ordnung ist. Ihr Kind ist in guten Händen!

Ich befürchte, dass mein Kind weniger SpielkameradInnen an seinem Wohnort findet, wenn es Gänseblümchen besucht!

Die Kinder bei Gänseblümchen haben genügend Freizeit, um Beziehungen mit anderen Kindern im Wohnumfeld zu pflegen. Für die Beständigkeit der Freundschaften im Wohnumfeld gibt es - wie überall - keine Garantie. Auch bei späteren Klassenwechsel, Neueinteilungen in andere Schulhäuser, Stundenplanänderungen oder Wohnortswechsel verliert oder gewinnt ein Kind KameradInnen. Glücklicherweise zeigt die Erfahrung, dass die meisten Kinder schnell und gut mit diesen Situationen fertig werden. Auch zeigt sich, dass Kinder in einem altersgemischten Kinderhaus mit respektvollem Umgang einen hohen Sozialisationsgrad entwickeln.

Ist Gänseblümchen nicht eine «heile Welt»? Was passiert, wenn mein Kind später mit Leistungsansprüchen und einem anderen Umfeld konfrontiert wird?

Einerseits ist es wichtig, sich klarzumachen, was die heutige moderne Gesellschaft fordert (daran orientieren sich auch unsere Bildungsziele), andererseits erbringen die Kinder bei Gänseblümchen täglich gewaltige Leistungen, die allerdings häufig nicht messbar sind. Es ist nicht nur heile Welt, sich frei bewegen zu können und somit auch Konflikt- und Problemlösungssituationen ausgesetzt zu sein. Es ist nicht immer einfach, mit Freiheit umzugehen, und es ist anstrengend, sich selber zu betätigen, aber beides ist notwenig. Durch die vielen eigenständigen Entscheidungen, welche die Kinder bei Gänseblümchen täglich treffen müssen (Was mache ich? Wo? Mit wem? Wie komme ich zum nötigen Material? Von wem hole ich allenfalls Hilfe? etc.) entwickeln sie sowohl eine hohe Sozialkompetenz wie auch eigene Arbeitstechniken. Wir arbeiten eng mit den Schulen zusammen und sind genau über die Anforderungen an Kinder bei der Einschulung informiert. Diese Anforderungen berücksichtigen wir bei der Förderung und Entwicklung der Kinder.                                    

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287 S., geb. 4. Aufl. 2000, Rowohlt. ISBN 3-498 03330-1.

Montessori Maria - Kinder sind anders
221 S. 13. Aufl. 1998. dtv-Tb. Modernes Leben. (36047). DTV. ISBN 3-423-36047-X.

Wild Rebeca - Erziehung zum Sein
Erfahrungsbericht einer aktiven Schule.
283 S. 1998. Mit Kindern wachsen. ISBN 3-924-19522-6.

Wild Rebeca - Sein zum Erziehen
Mit Kindern leben lernen.
219 S. 6. Aufl. 1998. Arbor. ISBN 3-924195-38-2.

Wild Rebeca - Freiheit und Grenzen
Bilder und Schilderungen aus meiner Arbeit mit Kindern.
240 S. (o.J.) Mit Kindern wachsen. ISBN 3-933020-03-4.

Wild Rebeca - Kinder im Pesta
Erfahrungen auf dem Weg zu einer vorbereiteten Umgebung für Kinder.
145 S. 1993. Arbor. ISBN 3-924195-10-2.

Wild Rebeca - Lebensqualität für Kinder und andere Menschen
Erziehung und der Respekt für das innere Wachstum von Kindern und Jugendlichen.
312 S. Beltz, Weinheim 2001. ISBN 3-407-22092-8.

Pieper, Martha Heinemann / Pieper, William J. - Smart Love
Erziehen mit Herz und Verstand.
2003 - Taschenbuch Kartoniert/Paperback - ISBN 3-423-34032-0 - DTV 34032 - Deutscher Taschenbuch Verlag, München

Solter Aletha J. - Warum Babys weinen
Die Gefühle von Kleinkindern.
251 S. 2000. dtv-Tb. Modernes Leben. (36192). DTV. ISBN 3-423-36192-1.

Solter Aletha J. - Wüten, toben, traurig sein
Starke Gefühle bei Kindern.
223 S. 6. Aufl. 1999. Kösel. ISBN 3-466-30375-3.

Pikler Emmi u.a. - Miteinander vertraut werden
Mit einem Vorwort von Rebeca Wild
171 Seiten. Arbor. ISBN 3-924195-33-1 ISBN 3-933020-04-2

Greenberg, Daniel - Endlich frei!
Leben und Lernen an der Sudbury-Valley-Schule
176 Seiten. ISBN 3-936855-14-5

Siegel, Daniel J. / Hartzell, Mary - Gemeinsam leben, gemeinsam wachsen
Wie wir uns selbst besser verstehen und unsere Kinder einfühlsam ins Leben begleiten können.
2004 - 299 S., s/w. Abb. Gebunden - ISBN 3-936855-06-4 - Arbor Verlag, Freiamt

Mendizza, Michael / Pearce, Joseph Chilton - Neue Kinder, neue Eltern
Die Kunst spielerischer Elternschaft und die Intelligenz des Spiels
2004 - 295 S. - s/w. Abb. Gebunden - ISBN 393685520X - Arbor Verlag, Freiamt

Keller Olivier - Denn mein Leben ist Lernen
Wie Kinder aus eigenem Antrieb die Welt erforschen.
320 S. 2001. Arbor. ISBN 3-924195-44-7.

Gray John - Kinder sind vom Himmel
Fünf Freiheiten, die Kinder stark machen.
349 S. Goldmann, München 2000. ISBN 3-442-30876-3223

Pearce Joseph Chilton - Der nächste Schritt der Menschheit
Die Entfaltung des menschlichen Potentials aus neurobiologischer Sicht.
320 Seiten. Arbor. ISBN 3-924195-32-3

Bergmann, Frithjof - Neue Arbeit, neue Kultur
Ein Manifest.
2004 - 433 S. - Gebunden - ISBN 3-924195-96-X - Arbor Verlag, Freiamt

ZeT, Zeitschrift für Tagesmütter und –väter, Kallmeyer Verlag

Der Waldkindergarten, Kirsten Bickel, NordenMedia

Vom Baby bis zum Schulkind, Lothar Klein, Herbert Vogt, Kallmeyer Verlag

Kinder verstehen lernen- Wie Beobachtung zu Achtung führt, Erika Kazemi- Veisari, Kallmeyer Verlag

Mit Kindern leben, Lernen, Forschen und Arbeiten, Kindzentrierung in der Praxis, Rosi Henneberg, Helke Klein, Lothar Klein, Herbert Vogt, Kallmeyer Verlag

Kinder wollen draußen sein, Natur entdecken, erleben und erforschen, Herbert Östereicher, Edeltraut Prokop, Kallmeyer Verlag

Sinneswerkstatt, Projekte zum ganzheitlichen Leben und Lernen, Renate Zimmer, Praxisbuch Kita

Helfen durch Rhythmik, Renate Klöppel, Sabiene Vliex, Praxisbuch Kita

Scheiblauer Rhythmik, Orthagogische Rhythmik, Neikes J. L., Verlag Richarz

Kunst mit Kids,Uwe Hofele, verlag modernes lernen

Kunst in der Kniebeuge, Rudolf Seitz, DBV

Lernen durch Kunst, Andreas Neider, Verlag Freies Geistesleben

Musik im Kopf, Hören, Musizieren, Verstehen und erleben im neuronalen Netzwerk, Spitzer Manfred, KramerBuch

Last mir Zeit, Die selbständige Bewegungsentwicklung des Kindes bis zum Gehen, Emmi Pickler, Pflaum

Vertauen lernen, Maria Caiati, Don Bosco

Kinder brauchen Spielräume, Perspektiven für eine kreative Erziehung, Karl Gebauer, Gerald Hüther, Walter

Alles Machos und Zicken, Zur Gleichstellung von Jungen und Mädchen in Kindertagesstätten, Christian Büttner, Gudrun Nagel, Kallmeyer Verlag

Entfaltungen, Elfriede Hengstenberg, arbor Verlag

Weltwissen der Siebenjährigen, Donata Elschenbroich, Kunstmann

Weltwunder, Kinder als Naturforscher, Donata Elschenbroich, Kunstmann

Qualität für Kinder unter Drei in Kitas, Bertelsmann Stiftung

Das neue Bayerische Kinderbildungs- und Betreuungsgesetz, Bedarfsplanung und Förderung Leitfaden für die Praxis, Brandenburg, Schwemer, jehle

Bayerischer Erziehungs- und Bildungsplan, BLLV

Männer in „Frauenberufen“ der Pflege und Erziehung, Krabel, Jens, Olaf Stuve (Hrsg.)

Männer – Paschas und Nestflüchter?, Döge, Peter

Ist der Gruppe noch zu helfen? Gruppendynamik und Individualisierung, Edding, Cornelia und Kraus, Wolfgang

Qualitätssicherung in der Früherziehung, Tietze, Wolfgang

Abenteuer, Erlebnisse und die Pädagogik, Becker, Peter, Karl- Heinz Braun, Jochen Schirp

Vatertheorien, Drinck, Barbara

Feministische Bildungsarbeit, Leben und Lernen zwischen Wunsch und Wirklichkeit, Christoph, Eveline, Edgar Forster, Lydia Müller, Barbara Pichler,  u.a.

Diskurs Kindheits- und Jugendforschung, Fachzeitschrift, Verlag Barbara Budrich

Bildung ist mehr als Lernen, Andreas Neider, Verlag Freies Geistesleben

Lernen aus neurobiologischer, pädagogischer und entwicklungspsychologischer Sicht, Andreas Neider, Verlag Freies Geistesleben

Ich schaffs! Spielerisch und praktisch Lösungen mit Kindern finden, Ben Furman, Carl- Auer- Verlag

Prinzip Menschlichkeit, Bauer Joachim, Hoffmann und Campe

Die Individualität des Gehirns, Ansermet, Francois, Magistetti, Pierre

Das Gedächtnis des Körpers, Bauer Joachim

Warum ich fühle, was du denkst, Bauer Joachim

Descartes` Irrtum, Fühlen, Denken und das menschliche Gehirn, Damasio, Antonio R.

Das vernetzte Gehirn, Herschkowitz Norbert

Die Macht der Inneren Bilder, Wie Visionen das Gehirn, den Menschen und die Welt verändern, Hüther Gerald

Das Geheimnis der ersten neun Monate, Unsere frühesten Prägungen, Hüther Gerald, Krens Inge

Wie funktioniert das Gehirn, Auf dem Weg zu einer neuen Lernwissenschaft, OECD

Neurowissenschaft und Philosophie, Pauen Michael Roth Gerhard

Fühlen, Denken, Handeln, Roth Gerhard

Aus Sicht des Gehirns, Roth Gerhard

Vom Wissen und Fühlen, Rubner Jeanne

Wie wir WERDEN wie wir SIND, Siegel Daniel

Lernen, Gehirnforschung und die Schule des Lebens, Spitzer Manfred

Das kreative Netzwerk, Wie unser Gehirn in Bildern spricht, Schmidbauer Manfred

Vernetztes Denken in biomedizinischer Forschung, Straub, Rainer H.

Frühe Bindung, Entstehung und Entwicklung, Ahnert Liselotte, Ernst Reinhardt Verlag

Hundert Sprachen hat das Kind. I cento linguaggi dei bambini. Ausstellungskatalog (Broschiert)
von Reggio Children S.r.l (Herausgeber)

Alles hatte einen Schatten, außer den Ameisen. Wie Kinder im Kindergarten lernen (Broschiert)
von Reggio Children

Was tut der Wind, wenn er nicht weht? Begegnung mit der Kleinkindpädagogik in Reggio Emilia (Broschiert)
von Annette Dreier

Einführung in die Reggio-Pädagogik (Broschiert)
von Sabine Lingenauber

Kinderräume - KinderTräume. ...oder wie Raumgestaltung im Kindergarten sinn-voll ist (Gebundene Ausgabe)
von Silke Schönrade, Günter Pütz

Raum für Kinder (Broschiert)
von Wolfgang Mahlke, Norbert Schwarte

Kinder-Räume. Kindertagesstätten aus architekturpsychologischer Sicht (Broschiert)
von Rotraut Walden, Inka Schmitz

Forscher, Künstler, Konstrukteure. Werkstattbuch zum Bildungsauftrag von Kindertageseinrichtungen (Gebundene Ausgabe)
von Hans-Joachim Laewen, Beate Andres

Beobachten und dokumentieren im pädagogischen Alltag (Broschiert)
von Susanne Viernickel, Petra Völkel

Erziehung zur Freiheit. Die Pädagogik Rudolf Steiners. von Frans Carlgren und Arne Klingborg von Freies Geistesleben (Gebundene Ausgabe - März 2005)

Die Waldorfpädagogik. Eine Einführung in die Pädagogik Rudolf Steiners von Johannes Kiersch von Freies Geistesleben (Broschiert - Januar 1997)

Montessori oder Waldorf? Ein Orientierungsbuch für Eltern und Pädagogen von Marielle Seitz, Ursula Hallwachs, und Christa Pilger-Feiler von Kösel (Broschiert - September 2005)

Waldorf-Pädagogik im Kindergarten von Wolfgang Saßmannshausen von Herder, Freiburg (Broschiert - April 2003)

Allgemeine Menschenkunde als Grundlage der Pädagogik von Rudolf Steiner von Rudolf Steiner Verlag (Broschiert - Januar 1992)

Spielen und arbeiten im Waldorfkindergarten von Freya Jaffke von Freies Geistesleben (Broschiert - Februar 2004)

Montessori-, Freinet-, Waldorfpädagogik von Achim Hellmich und Peter Teigeler von Beltz (Broschiert - 1 Februar 1999)

Aufgaben der Waldorfpädagogik nach PISA von Bruno Sandkühler von Menon Verlag (Broschiert - 2004)

Bewegliche Bilder - bewegte Sprache. Arbeitsmaterial aus den Waldorfkindergärten 25 von Michaela Kronshage und Sylvia Schwartz von Freies Geistesleben

Plan und Praxis des Waldorfkindergartens. Beiträge zur Erziehung des Kindes im ersten Jahrsiebt von Helmut von Kügelgen von Freies Geistesleben (Broschiert - 1991)

Die pädagogische Anthropologie Maria Montessoris oder: Die Erziehung zum neuen Menschen (Broschiert)
von Christine Hofer

Die Kunst des Erziehens aus dem Erfassen der Menschenwesenheit von Rudolf Steiner von Rudolf Steiner Verlag (Gebundene Ausgabe - Januar 2002)

Werkstatt Situationsansatz in der Kindergartenpraxis (Broschiert)
von Mara Dittmann

Qualität im Situationsansatz (Broschiert)
von Christa Preissing

Das kleine Handbuch zum Situationsansatz (Broschiert)
von Jürgen Zimmer

Pädagogische Handlungskonzepte von Montessori bis zum Situationsansatz (Broschiert)
von Ingeborg Becker-Textor

Vom Säugling zum Schulkind - Entwicklungspsychologische Grundlagen (Broschiert)
von Joachim Bensel, Gabriele Haug-Schnabel

Der Kultur der Kinder auf der Spur. Ein Vergleich von Reggio-Pädagogik und Situationsansatz (Broschiert)
von Dorothea Rieber

Der Situationsansatz im Kindergarten. Möglichkeiten seiner Verwirklichung (Broschiert)
von Siegfried Stoll

Kindergarten heute spezial, Pädagogische Handlungskonzepte von Fröbel bis zum Situationsansatz (Broschiert)

Qualitätskontrolle im Kindergarten. Kritische Untersuchung von Handlungsansätzen zur Qualitätsbestimmung und Qualitätssicherung (Taschenbuch)
von Bernd Franken

Freinet-Pädagogik im Kindergarten (Broschiert)
von Lothar Klein

Der Lebensbezogene Ansatz im Kindergarten (Broschiert)
von Norbert Huppertz

Die Freinet- Kindertagesstätte PrinzHöfte. Den Kindern das Wort geben ... von Anfang an (CD-ROM)
von Ralf Schauwacker

Arbeiten mit Kunst in Kindergarten und Grundschule (Broschiert)
von Jürgen Wüst, Ruth Wüst

Kinder erleben große Bildhauer (Broschiert)
von Jakobine Wierz

Bibbeldi babbeldi bonika. Surrealismus und Dada für Kinder (Taschenbuch)
von Barbara Djassemi, Alfred Schüssler (Cover Design), Ali-Reza Djassemi (Illustrator)

Klang-Werkstatt für Kinder. Miteinander Instrumente bauen und Musik machen (Broschiert)
von Dorothee Kreusch-Jacob, Dorothee Kreusch- Jacob

Mit Rhythmik durch die Jahreszeiten (Broschiert)
von Sabine Hirler

Handbuch der musikalischen Früherziehung. Theorie und Praxis für die Arbeit in Kindertageseinrichtungen (Broschiert)
von Johannes Beck-Neckermann

Klar kann ich das. Kinder machen Musik. Wippen und schnippen von Haydn bis HipHop (Sondereinband)
von Avery Hart, Paul Mantell

Musik und Spiel für Kleinkinder (Broschiert)
von Sabine Hirler

Leicht wie eine Feder. Kreatives Tanzen mit Kindern (Gebundene Ausgabe)
von Andrea Braun

Mathematik & Naturwissenschaften. Kreative Ideen und Materialien für den Kindergarten (Unbekannter Einband)
von Gabriele Dahle (Herausgeber)

Wissenschaft zum Anfassen. Naturwissenschaften in Kindergarten und Grundschule (Broschiert)
von Georges Charpak

Klein, Lothar/ Vogt, Herbert: Freinet-Pädagogik in Kindertageseinrichtungen. Entdeckendes Lernen und vom "Hunger nach Leben". Freiburg, Herder Verlag 1998

Klein, Lothar: Mit Kindern Regeln finden. Freiburg, Herder Verlag 2000

Klein, Lothar/ Vogt, Herbert: Leben in der Familiengruppe. Ein Praxisbuch über die große Altersmischung. Freiburg, Lambertus-Verlag 1995 (Neuauflage 2002)

Klein, Lothar/Vogt, Herbert: Erzieherinnen im Dialog mit Kindern. Wie Partizipation im Kindergarten aussehen kann. In: Büttner, Christian/Meyer, Bernhard (Hrsg.): Lernprogramm Demokratie. Möglichkeiten und Grenzen politischer Erziehung von Kindern und Jugendlichen. Weinheim und München, Juventa-Verlag 2000, S. 89-109

Bildungsverlag EINS, Bildung von Anfang an, Troisdorf

Niesel, Renate: Geschlechtssensible Pädagogik, Wach, neugierig, klug, Bertelsmannstiftung

Verlag an der Ruhr, Mit Kindern die Natur erleben, Mit Freude die Natur erleben, 

Kalff, Michael, Handbuch zur Natur- und Umweltpädagogik,  Günter Albert Ulmer Verlag

Naturschutzjugend NW AK- Kind und Natur, Aktionsideenkatalog für Kindergruppenleiterinnen,

Güthler,/ Lacher/ Kreuzinger, Landart für Kinder- Fantastische Kunstwerke in und mit der Natur, Naturschutzjugend im LBV, Landesgeschäftsstelle Hilpoltstein, www.naju-bayern.de

Kinderwerkstatt Zauberkräuter, Kinderwerkstatt Naturfarben und Lehm- Spielen,werken und bauen mit natürlichen Materialien,  AT Verlag Aurau (Schweiz) 1997

Infomappen der Natur- und Umweltschutzakademie NRW, Beratungsmappe Natur rund um den Kindergarten, Naturwerkstatt für Kinder, Kinderträume- Erlebnisräume, Natur- Kinder- Garten, Natur- Spiel- Räume, www.nua.nrw.de

Oberholzer, Alex, Lässer, Lore, Gärten für Kinder, Ulmer Verlag

Lange, Udo, Stadelmann Thomas, Spielplatz ist überall, Herder Verlag

Agde/ Beltzig/ Nagel/ Richter, Sicherheit auf Kinderspielplätzen, Bauverlag 1996

GUV-SI 8014, Naturnahe Spielräume

Kalberer/ Marcel/ Remann, Micki, Das Weidenbuch- die Kunst lebende Bauwerke zu schaffen, AT Verlag Arau Schweiz 2000

Pappler, Manfred/ Witt Reinhard, NaturErlebnisRäume- Neue Wege für Schulhöfe, Kindergärten und Spielplätze, Kallmeyersche Verlagsbuchhandlung

Meißner, Johanna/ Jansen, Frank Kinder fördern, Eltern entlasten- Eine gemeinsame Aufgabe von Kindertageseinrichtungen und Tagespflege?/ KTK-Forum

 Holford, Patrick/ Colson, Deborah, Optimale Gehirnernährung für Kinder 2006

Krebs, Charles T., Nährstoffe für ein leistungsfähiges Gehirn

Jutta Burger-Gartner/ Dolores Heber,Auditive Verarbeitungs- und Wahrnehmungsleistungen bei Vorschulkindern: Diagnostik und Therapie von  Verlag Modernes Lernen (Ringeinband - Januar 2006)

Sinneswerkstatt Landart: Naturkunst für Kinder von Regina Bestle-Körfer und Annemarie Stollenwerk von Okotopia (Gebundene Ausgabe - März 2009)

Montessori-Pädagogik im Kindergarten: Profile für Kitas und Kindergärten: Profile für Kitas und Kindergarten von Ulrich Steenberg von Verlag Herder (Taschenbuch - 10. März 2008

Forscher, Künstler, Konstrukteure: Werkstattbuch zum Bildungsauftrag von Kindertageseinrichtu... von Hans-Joachim Laewen und Beate Andres von Cornelsen Verlag Scriptor (Broschiert - Dezember 2002)

Lernen: Gehirnforschung und die Schule des Lebens von Manfred Spitzer von Spektrum Akademischer Verlag (Taschenbuch - 1. September 2006)

Die Familie in Gegenwart und Zukunft: Positionen, Provokationen, Prognosen von Martin R. Textor von Books on Demand (Taschenbuch - 30. Januar 2009)

Wach, neugierig, klug - Kompetente Erwachsene für Kinder unter 3: Ein Fortbildungshandbuch von Bertelsmann Stiftung und Staatsinstitut für Frühpädagogik von Bertelsmann Stiftung (Broschiert - 2. April 2008)

Tyrannen müssen nicht sein: Warum Erziehung allein nicht reicht - Auswege.: Warum Erziehung nicht reicht - Auswege von Michael Winterhoff von Gütersloher Verlagshaus (Gebundene Ausgabe - 12. Januar 2009)

Warum unsere Kinder Tyrannen werden: Oder: Die Abschaffung der Kindheit von Michael Winterhoff und Carsten Tergast von Goldmann Verlag (Taschenbuch - 15. Dezember 2009)

 "Das kann ich schon selber!": Übungen des praktischen Lebens nach Maria Montessori von Jutta Bläsius von Verlag Herder (Taschenbuch - 11. August 2008)

 Freinetpädagogik in der Kita: Selbstbestimmtes Lernen im Alltag von Rosy Henneberg, Lothar Klein, und Herbert Vogt von Kallmeyer (Broschiert - 1. Oktober 2008)

 Mit Kindern Musik entdecken von Johannes Beck-Neckermann von Kallmeyer (Broschiert - 15. August 2008)

 Kinderatelier: Experimentieren, Malen, Zeichnen, Drucken und dreidimensionales Gestalten von Marielle Seitz von Kallmeyer (Broschiert - September 2006)

 Pampers, Pinsel und Pigmente von Angelika von der Beek von Verlag das Netz (Broschiert - 1. Mai 2007)

 Bildungsräume für Kinder von Null bis Drei - Broschiert (1 April 2006) von Angelika von der Beek

 Das Lernhaus-Konzept - genial einfach lernen im Alltag: 111 Alltagssituationen kreativ nutzen von Irmtraud Große-Lindemann von Vak-Verlag (Broschiert - März 2009)

 Wir kleistern, kneten, klecksen: Ideen und Spiele für die 1- bis 3-Jährigen von Eva Reuys und Hanne Viehoff von Don Bosco Verlag (Broschiert - 28. März 2007)

 Praxisbuch Krippenarbeit: Leben und lernen mit Kindern unter 3 von Antje Bostelmann von Verlag An der Ruhr (Broschiert - Februar 2008)

 Das Portfolio-Konzept für die Krippe von Antje Bostelmann von Verlag An der Ruhr (Broschiert - September 2008)

 Vom Säugling zum Schulkind - Entwicklungspsycholo... Grundlagen von Joachim Bensel, Gabriele Haug-Schnabel, und Christine Merz von Herder, Freiburg (Broschiert - April 2009)

 Bau-Bionik: Natur, Analogien, Technik von Werner Nachtigall von Springer, Berlin (Gebundene Ausgabe - 17. Februar 2003)

Jedes Kind braucht Musik: Ein Praxis- und Ideenbuch zur ganzheitlichen Förderung in Kindergarten und Familie von Dorothée Kreusch-Jacob und Ursula Markus von Kösel-Verlag  (Gebundene Ausgabe - 14. September 2006)

Miteinander vertraut werden: Erfahrungen und Gedanken zur Pflege von Säuglingen und Kleinkindern von Emmi Pikler, Anna Tardos, Laura Valentin, und Lienhard Valentin von Arbor-Verlag (Taschenbuch - 1997)

Was ist los mit meinem Kind? Bewegungsauffälligke... bei Kindern von Sabine Pauli und Andrea Kisch von Urania, Freiburg (Taschenbuch - 2005)

Krippen: Wie frühe Betreuung gelingt: Fundierter Rat zu einem umstrittenen Thema von Jörg Maywald und Bernhard Schön von Beltz (Broschiert - 18. Februar 2008)

Kindergarten heute, Spezial: Kinder unter 3 - Bildung, Erziehung und Betreuung von Kleinstkindern von Gabriele Haug-Schnabel und Joachim Bensel von Verlag Herder (Broschüre - 20. September 2006)

Finger- und Bewegungsspiele für Krippenkinder von Lorelies Singerhoff, Martin Stiefenhofer, und Maryse Forget von Verlag Herder (Taschenbuch - 11. Februar 2004)

Die ersten Tage: Ein Modell zur Eingewöhnung in Krippe und Tagespflege von Hans-Joachim Laewen, Beate Andres, und Éva Hédervári von Cornelsen Verlag Scriptor (Broschiert - Dezember 2003)

Der kleine buddhistische Erziehungsberater - Gebundene Ausgabe (14 September 2006) von Sarah Napthali und Manja van Wezemael

Das Tao Te King für Eltern von William Martin und Ulla Rahn-Huber von Aurum im Kamphausen Verlag (Gebundene Ausgabe - 2005)

Mit Kindern neue Wege gehen von Lienhard Valentin von Arbor-Verlag (Taschenbuch - 15. Juli 2005)

Transfer des Taijiquan vom Osten in den Westen: Untersuchung zur Übertragbarkeit eines chinesischen Bewegungskonzeptes - Broschiert (21 November 2007) von Michael Buss

Auf Schatzsuche bei unseren Kindern: Ein Entdeckungsbuch für neugierige Eltern und Erzieher - Gebundene Ausgabe (14 September 2006) von Jirina Prekop und Gerald Hüther

Experimentieren, Staunen und Spielen von Almuth Bartl von Urania, Freiburg (Taschenbuch - August 2005) Anleitung zum Unglücklichsein von Paul Watzlawick von Piper (Gebundene Ausgabe - November 2009)

Kinder brauchen Musik, Spiel und Tanz: Bewegt-musikalische Spiele, Lieder und Spielgeschichten für große und kleine Kinder zur Gestaltung des ... Kindergärten, Grundschulen und für zu Hause von Sabine Hirler von Ökotopia Verlag (Taschenbuch - 1. September 1998)

Rhythmus, Klang und Reim: Lebendige Sprachförderung mit Liedern, Reimen und Spielen in Kindergarten, Grundschule und Elternhaus von Marianne Kunz, Volker Friebel, und Kerstin Heinlein von Ökotopia (Taschenbuch - 15. April 2005)

Spielen und Lernen mit 0- bis 3-Jährigen: Der entwicklungszentrierte Ansatz in der Krippe von Christine Weber, Irina Weigel, Ivo Raschke, und Jutta Kempf von Cornelsen Verlag Scriptor (Broschiert - Februar 2009)

Bewegungsförderung für Kleinkinder: Ideen für Krippe, Kita und Tagesmütter von Brigitte Wilmes-Mielenhausen und Anja Wrede von Verlag Herder (Taschenbuch - 19. April 2006)

Die ersten gemeinsamen Schritte in die Welt: Babys in Tageseinrichtungen. Bereicherung oder Belastung für Babys, ihre Familie und Erzieherinnen ? von Bernd Niedergesäß von Dagmar Dreves Verlag (Broschiert - September 2004)

Die ersten Schritte in die Welt. Wie Ihr Kind vertrauen lernt und selbständig wird von Chantal de Truchis von Herder, Freiburg (Broschiert - 1998)

Achtsamkeit und Gesundheit, Nils Altner, Prolog Verlag 2006

Achtsam mit Kindern leben, Nils Altner, Kösel 2009

Das Gesetz der Balance, Chinesisches Gesundheitswissen, Dr. Med. Fritz Friedel, GU 2009

Tai Chi für Kinder, Babara Reik, Mankau Verlag 2007

Der goldene Hahn steht auf einem Bein, Tai Chi für Kinder, Renate Sauer, 2004

Wurm im Apfel, Sebkova Thaller, Tai Chi für Kinder, Hernoul-le-Fin Verlag 1998

 

Verfasser: Peter Arnold, Träger und Leitung Kindergarten Gänseblümchen